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 KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT

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AutorNachricht
Minohem



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 17 Jul 2012, 11:21

Minohem blickte Akiza hinterher. Er verstand sie. Wenn er sie jetzt gehen ließe, wäre sie für ihn verloren - und dennoch zägerte er. "Ich weiß noch immer nicht ob ich ihr überhaupt vertrauen kann. Geschweige denn ob ich mich auf sie verlassen kann. Möglicherweise verbindet uns nichts weiteres als die Fellfarbe." Minohem seufzte resigniert während er der weißen Fähe langsam folgte und sie am liebsten gebissen hätte, nur um zu sehen, ob sie dann zur Vernunft kommen würde. "Sie scheint mich ja nicht einmal zu verstehen." Seine Gedanken drifteten für einen Moment in seine Vergangenheit ab und ihm schauderte, als er sie alle mit aufgerissenen Augen vor sich liegen sah. "Aber das taten stets wenige und das ist möglicherweise auch gut so." Er hatte damals seine Entscheidungen getroffen und würd es nun auch tun, aus einem einzigen Grund heraus: Weil es sich gut anfühlte.
Minohems Augen verengten sich und er begann erneut leicht zu grinsen. "Nun nichts spricht dagegen.", murmelte er leise zu sich selbst, sprintete an Akiza vorbei und vertrat der Fähe den Weg. "Bleib stehn.", sagte er mit fester Stimme und fixierte sie mit durchdringendem Blick. Auch wenn Akiza möglicherweise ihre Entscheidung schon längst getroffen hatte, wollte er es ein letztes Mal mit ihr versuchen. "Ist das deine Art und Weise Stärke zu zeigen?", fragte er sie gebieterisch. "Denkst du wirklich, dass dich so jemals jemand respektieren wird, geschweige denn er? Wenn du bei jedem kläglichen Laut sofort angerannt kommst?" Wie um seine Worte zu unterstreichen, zuckte Minohem mit seiner Rute für einen Augenblick in Astrays Richtung, dann gab der weiße Rüde ein heiseres, spöttisches Lachen von sich. "So bist du nichts als erbarmungswürdig in den Augen eines jeden stolzen Wolfs." Minohem schüttelte langsam und andächtig sein Haupt, ehe er versöhnlichere Töne anschlug. "Wenn du Anerkennung und Stärke suchst... kann ich dir den Weg zeigen.", bot er ihr an, blickte der Fähe ein letztes Mal in die blauen Augen und gab ihr dann den Weg frei. "Doch letztendlich bleibt es deine Entscheidung was oder wen du wählst.", rief er ihr ins Gedächtnis, ehe er sich abwandte und langsam in die Richtung trabte, aus der er ihr zuvor gefolgt war.
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Akiza



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Mi 18 Jul 2012, 10:13


Als Minohem vor ihr sprang, zuckte sie kurz und ein lautes Knurren kam aus ihrer Kehle. Irgendwie wurde sie leicht Sauer auf ihn. Was fällt ihn ein sie abzubremsen, einfach so. Als sie dann seine Worte hörte, legte sie die Ohren bedrohlich zurück und knurrte weiterhin leicht. Als Minohem dann aber auf den Sprigenden Punkt gekommen ist, spitze sie ihre Ohren und das Knurren erstillte. Langsam ging sie einige Schritte zurück und sah ihn in die Augen. Sie war also Erbärmlich? Oder wie sollte sie das verstehen? Er wollte ihr Stärke und Anerkennung zeigen, oder eher den Weg dahin. Welchen Weg? Sie wollte nicht weg von hier. Sie wollte hier bleiben, wegen Astray und den anderen. Sie hang an diesen Wald. Vorsichtig sah sie ihn nach. Lief dann aber an ihn vorbei und bremste ihn ab.Die weiße Wölfin fixierte ihn genau und mit fester Stimme sprach sie langsam mit ihn.

"Was ich wählen soll? Wo wollen wir dann hin gehen? Was schweppt dir vor? ich will ungerne weg von hier. "

Dann sah sie ihn wiede in die Augen und hoffte das er jetzt nicht einfach abhauen wurde. Ob sie ihn überhaupt trauen konnte? Sowas wusste sie nichtmal, aber irgendwie wollte sie ihn nicht gehen lassen. Sie drückte leicht mit ihrer Schnauze gegen seinen Brustkorb um ihn etwas nach hinten zu drücken.

"Bleib hier."


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ALLES WIRD GUT ! HÖRST DU?
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Namid



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Sa 21 Jul 2012, 06:41

Are you seriously asking me that? Are you minded? You seem to be.


Da war es wieder, das Zucken ihres Ohres. Namids Augen wichen nicht von dem Gesicht seiner Gesprächspartnerin, was wohl auch ein wenig angsteinflößend wirken konnte. Die türkisen Seen, die gleichzeitig so kalt und doch so lebendig wirkten, beobachteten jede noch so kleine Reaktion der grauen Wölfin, die den klangvollen Namen Bloodmoon trug. Er wusste schon jetzt, dass ihr Ohr immer dann zuckte, wenn sie nachdachte - und jetzt gerade dachte sie wohl über seine Frage nach. Eine Frage, über die es sich nachzudenken lohnte. Er selbst hatte schon viele Wölfe gesehen, die überlegten, ob sie gingen, oder ob sie blieben.
Er selbst jedoch hatte noch nie mit solchen Gedanken zu kämpfen gehabt. Namid war ein Einzelgänger, ein Wanderer, ein Pendler. Er gehörte zu niemandem und wollte zu niemandem gehören. Er war sein eigener Herr und würde sich auch niemals von jemandem etwas sagen lassen. Wieso sollte er auch? Er wusste, was er tun konnte und was nicht, und wenn er eine Grenze überschritt, dann musste er halt mit den Folgen leben. Das war sein Leben, damit kam er klar, darauf konnte er stolz sein. Er wusste, dass es so nur gut und richtig war.
Trotz seiner eingehenden Beobachtung war Namid überrascht über die Antwort der Grauen ihm gegenüber. Bloodmoon würde also bleiben? Er hätte sie ein wenig selbstständiger, ein wenig freiheitsliebender eingeschätzt. Aber gut, auch ein freiheitsliebender Wolf genoss hin und wieder gern die Gesellschaft eines Rudels und Bloodmoon schien wohl zurzeit darauf aus zu sein, wieder in Gesellschaft einiger Wölfe ihr Leben zu verbringen - immerhin war sie gerade hier mit ihm, auch wenn er bezweifelte, dass sie das noch allzu lange genießen würde. Die Überraschung wurde in keinster Weise in seiner Mimik deutlich, es blieb immer noch der gleiche ruhige, freundliche, aber irgendwie auch gleichgültige Ausdruck, der schon die ganze Zeit auf seinen harschen, kantigen Zügen lag.
Er zuckte nicht mal mit der Wimper, bevor er ihr antwortete.

"Ich würde nicht bleiben, nein."

Fünf kurze Worte, die einen kurzen Satz bildeten. Das war die Antwort, die Namid immer geben würde, wenn es um Rudel, Rudelbildung, Rudelmitgliedschaft ging. Letzten Endes war es immer ein "Nein", war es immer gewesen, würde es immer sein. War es jetzt. Er war kein Wolf für Gesellschaft, für Unterwerfung, für Handlungszwang. Er wollte, und er würde, seinen eigenen Weg gehen. Es war einfach sicherer für ihn und besser für den Rest der Welt. Schattenschleicher war kein Wolf, den man gern in seinem Rudel hatte, und er wusste das, akzeptierte das, fand das gut - nur so ließen sie ihm seine Freiheiten.
Ja, er hatte quasi schon eine eigene Strategie entwickelt, seine Einsamkeit zu erhalten. Er wusste selbst, dass er kein großer Krieger war. Sein Körper war zu schlacksig, seine Muskeln nicht die eines Kriegers. Er war mehr ein Kopfarbeiter, vielleicht ein Heiler oder so etwas - das Wissen dazu hatte er. Aber er würde es niemals preisgeben, nicht mal in den größten Notfällen. Außerdem hielt er sich die Wölfe auf Abstand, wenn es sein musste, auch mal ein wenig rauer. Das war der einzige Weg, wie er sie dazu bringen konnte, ihn nicht besser kennen lernen zu wollen, ihn nicht in ihrem Rudel haben zu wollen - und er konnte seinen Weg gehen, nur ein ungefährlicher Einzelgänger.
Dass er nicht lachte.

{ beobachtet BLOODMOON xxx Gedanken xxx Antwort xxx Gedanken }
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Bloodmoon



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Sa 21 Jul 2012, 13:11

“ Selbst der einsamste Wolf braucht Kontakt zu Artgenossen…„

Bloodmoon beobachtete den schwarzen Rüden ruhig. Es wirkte schon etwas unheimlich wie er den Blick nicht von ihrem Gesicht abwendete. Aber sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen. Und es gelang ihr auch recht gut. Auch sie beobachtet ihn weiter. Es gab in dem Gebüsch sonst ja auch nichts zu beobachte. Sicher, sie hätte ja auch einen Käfer beobachten können, aber wozu? Es brachte ihr nichts einen Käfer zu beobachten. Da war es schon sinnvoller Namid zu beobachten. Immerhin sprach sie ja auch mit ihm. Oder besser gesagt, hatte er vorgeschlagen hier her zu kommen um in Ruhe sprechen zu können. Die Frage ob er bleiben würde verneinte der Schwarze. Bloodmoon hatte es sich schon beinahe gedacht. Denn auf sie machte er nicht Eintrug, in einem Rudel leben zu wollen. Nun jedoch hatte auch sie nichts worüber man reden könnte. Immerhin hatte er ja auch vorgestallten einen ruhigeren Ort auf zu suchen. [b]“Nun…was hältst du von dieser Gegend?“[b], fragte die graue schließlich um irgendetwas zu sagen. De stille zu durchbrechen. Vielleicht sollte sie aber auch einfach gehen? Denn schwarzen alleine lassen und nach anderen suchen? Oder sie könnte auch endlich Jagen gehen. Das Namid mitkommen würde, bezweifelte Bloodmoon irgendwie. Es war einfach so ein Gefühl das sie zu diesen Gedanken verleiten ließ. Ob sie damit recht hatte konnte sie schlecht sagen, doch sie wollte ihn auch nicht fragen. Wozu den auch? Zumal sie keine große Lust empfand mit dem schwarzen jagen zu gehen. Noch dazu müssten sie mehr Jagen, als wenn die graue nur für sich alleine jagte. Er musste dann ja auch seine Beute haben. Bloodmoon ließ den Blick nun doch durch das Gebüsch schweifen. Vielleicht entdeckte sie ja doch etwas Interessantes? Dem war nur leider nicht so, also blickte sie wieder zu Namid. Was er wohl dachte? Die graue konnte es nicht wirklich sagen. Aber vielleicht war es ja auch besser so. Denn immerhin waren stille Wasser tief. Sie dachte zwar nicht das er ein durch geknallter Einzelgänger war, aber dennoch… Man konnte nicht sagen was in seinem Kopf vorging.

[bei Namid | versucht das Gespräch wieder aufzunehmen]

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"wenn der Mond hell erstrahlt, ist seine Kriegerin nicht weit..."
Bloodmoon | Fähe | Single | Kein Nachwuchs | Mondkriegerin

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Astray



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 24 Jul 2012, 01:19

An der Rute hinweg gezogen

Nach seinem langen heulen sah er hinüber auf die andere Seite, ob jemand erscheinen würde? Oder hatte er nun alle gerufen die hinter ihm lagen, er wusste es nicht. Tief in seinem Herzen, hoffte er auf jemanden, der ihm zeigte, das es wirklich eine Familie gab, eine Familie die einen niemals alleine lassen würde. Als er einen Geruch einfing, zuckte kurz ein wenig seine Nase und saugte den Geruch hinein, sofort fiel sein Blick nach hinten, wo er auf eine Fähe blickte die dort aufgetaucht war. Es war das zweite mal das er diese Fähe erblickte. Leicht legte er die Ohren an, als ihm einfiel, das dies die Fähe war, welche Akiza das Stück Fleisch wieder entrissen hatte. Er war sich nicht sicher was sie vor hatte, konnte sich nun alles vorstellen, doch hoffte er, das dieses aufeinander Treffen gut ausgehen würde.
Sie sprach etwas davon, das er nicht springen sollte, doch wollte er dies doch gar nicht, nie war es ihm in den Sinn gekommen, sich hinab zu stürzen in den Tot. Ehe er noch etwas sagen konnte, packte sie ihn dann auch an der Rute und zog ihn von dem tiefen Loch weg. Rückwärts folgte er ihr nur und blickte sie dann leicht Konfus an. "Ich... Ich wollte doch gar nicht springen." meinte er dann und zog eine Lefze leicht hinauf, an Anzeichen von einem lächeln. "Ich wollte lediglich wissen, ob auf der Anderen Seite auch Wölfe sind, ein Rudel welches für einander da ist, egal wann und wo." Erneut fiel sein Blick auf die andere Seite, doch blieb die Antwort und das Erscheinen eines Wolfes aus, doch wollte er es nicht war haben, das es dort keine anderen Wölfe gab, weswegen er weiterhin warten würde und wenn es sein musste, sogar auf die andere Seite gehen, nur um sich dann selbst zu vergewissern.

»Antwort aus der anderen Richtung«
»Helvetia • Klippe«

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