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 KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT

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Raven



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Fr 15 Jun 2012, 10:48

Gegensätze

Sie hatte ihn nun erblickt und doch kroch sie zurück, zurück vor einem Wolf der eher wie ein Welpe wirkte. Trotz seines Alters hatte er einige Merkmale eines Welpen behalten. Seine Ferse war leicht nach innen gedreht, was bei ihm immer war wenn er stand, doch auch sein Gesicht wirkte leicht wie das eines Jung Wolfes, was er mit seinem Jungen Alter auch irgendwie gewesen war. Sein Blick haftete an der schwarzen Fähe, auch sie besaß die Farbe eines Rabens, war auch sie so wie er? Wohl eher nicht, denn sie hatte seinen schwarzen Bruder gejagt, welcher jedoch entkommen konnte, zum Glück. Langsam aber sicher hatte sich die Fähe aufgerappelt und blickte ihn an. Sie wirkte vorsichtig, aber nicht gegen ihn abgeneigt, ein gutes Zeichen, man konnte mit ihr reden ohne Angst haben zu müssen im nächsten Moment am Boden zu liegen und um sein Leben kämpfen zu müssen. Als sie ihre Schnauze öffnete, ging der Rüde etwas zurück mit seinem Kopf, würde sie ihn nun angreifen? Nein, sie begann zu sprechen. Ihr Name war Elegit Deus, ein Merkwürdiger Name, ob dieser eine Bedeutung hatte? Bestimmt, oder hatten alle aus ihrem Rudel einen solchen Namen. Er war merkwürdig, noch nie hatte er so einen Namen gehört, wusste nicht das es solche Namen gab, denn all die Wölfe die er kannte, all die Wölfe aus seinem Geburtsrudel hatten Namen von Tieren oder Farben, immer etwas das zu ihnen gepasst hatte.
Bevor Raven jedoch ihre Frage beantwortete wer er war, beäugte er sie erneut von oben bis unten. Sie war das genaue Gegenteil von ihm, eine Fähe die Aussah wie ein Rüde, hatte das etwas zu bedeuten oder war es nur ein reiner Zufall? Ihre Rute begann zu wedeln, war sie auf ein Spiel aus, oder freute sie sich darauf nun nach langer Zeit einen Artgenossen zu sehen, genauso wie es ihm erging? Er wusste es nicht, doch ignorierte er ihre Geste, hatte Angst sie falsch zu deuten und sie wieder zu verjagen.
"Mein Name ist Raven, freut mich dich kennen zu lernen." sprach der Rüde und musterte sie mit leicht schief gelegten Kopf an. "Du sag mal, du riechst so komisch, was ist das?" Fragte er sie vorsichtig und streckte vorsichtig seine Nase etwas näher zu ihr und schnupperte erneut, doch bewegte er sich keinen Millimeter von der Stelle. "Der Geruch lässt mich so Glücklich werden, er lässt mich so ein kribbelndes Gefühl im Bauch bekommen."
Raven hoffte mit seinen Worten sie nicht zu verjagen, hoffte das sie es als Kompliment aufnahm und ihn nun nicht verjagte, denn er war es satt allein zu sein.

»Sie ist so anders und doch so gleich«
»Redet • Elegit Deus«

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Bloodmoon



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   So 17 Jun 2012, 01:00

“ Der Mond ist ein Spiegel. Aber nur wenn man die Vergangenheit sehen will…„

De Fremde meinte dass sie Jekaterina hieß. Ein seltsamer Name wie Bloodmoon fand. Aber egal. Jekaterina fragte sie nun ebenfalls nach ihrem Namen. Die graue meinte:“Man nennt mich Bloodmoon.“ Die Frage ob die schwarze das Rudel kannte, verneinte sie. Dann meinte sie plötzlich dass sie weg müsste, drehte sich um und lief weg. Bloodmoon knurrte leicht. Erst störte die schwarze sie und dann verschwand sie einfach. “Na dann hau doch ab…“, murmelte die graue, doch etwas beleidigt. Es war seltsam gewesen. Ob sie diese Jekaterina wiedersehen würde? Wer weiß das schon. Bloodmoon lief weiter und ließ auch die anderen beiden Fremde hinter sich. Es war ihr jetzt irgendwie zu riskant. Außerdem mussten sie ja nicht wissen das Bloodmoon da gewesen war. Und da sie sie anscheinend nicht bemerkt hatten, warum dann nicht abhauen? Irgendwo war sie doch etwas frustriert. Aber das war jetzt auch egal. Zuerst wollte sie wieder zu dem Bach zurück laufen, entschied dann aber doch dagegen. Sie wollte die Umgebung noch etwas erkunden und vielleicht doch noch jagen gehen. Ob sie dazu heute überhaupt noch kam? Jedenfalls würde sie Nase und Ohren offen halten um eventuell mögliche Beute finden zu können. Aber sie fand nicht wirklich etwas.

Sie war schon ein kleines Weilchen gelaufen als ihr der Geruch von frischen Fleisch und anderen Wölfen in die Nase stieg. Neugierig machte sie sich auf den Weg um den Ursprung des Geruchs zu finden. Als sie ganz nah war legte sie kurz die Ohren an. War da vorne nicht ein schwarzer Wolf im Unterholz? Vorsichtig schlich sie sich näher. Sie wollte in nicht unbedingt stören, aber sie wusste nicht wirklich was sie sonst tun sollte. “Beobachtest du jemanden? Das gehört sich aber nicht…“, sagte Bloodmoon so leise wie möglich so dass nur der Fremde sie hören würde. Das sie ausgerechnet das sagte war schon irgendwie zum Lachen. Immerhin hatte sie vorhin noch das gleiche getan und wurde selbst gestört. Aber egal. Bloodmoon war etwas unsicher was sie jetzt machen sollte. Dass sie bei Rüden immer so unsicher werden musste. Sie entschied erst mal seine Reaktion abzuwarten.

[bei Jekaterina | geht weg | entdeckt Namid | schleicht sich an | spricht]
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Zuletzt von Bloodmoon am So 17 Jun 2012, 22:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Elegit Deus



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   So 17 Jun 2012, 10:43

wer bist du? das du so bist wie ich.

Elegit schmunzelte. Raven hieß der junge schwarze Rüde der ihr nun gegenüberstand. Sie musterte ihn weiter. Raven war jung. Jünger als sie und dennoch fühlte sich die Fähe zu ihm hingezogen. Sein kindliches Aussehen machte ihn zu einem unbekannten Wesen. Als käme er aus einer anderen Welt. Elegit Deus trat auf Raven zu, sie war ein wenig größer als der Rüde und trotzdem, er hatte etwas, was die anderen Rüden nicht hatten. War es das Kindliche was ihn so besonders machte? Elegit wusste es nicht. Dennoch setzte sie sich nun vor den schwarzen Rüden und sah ihm in die Augen. Seine blauen Augen sahen freundlich aus. Doch mit einem schien etwas nicht richtig zu sein. Die schwarze schüttelte leicht den Kopf und sah Raven wieder ganz an. Sie schmunzelte wieder als Raven ihr eine Frage stellte. Was war das für ein Duft, der von ihr ausging. Ja. Die Fähe war läufig und verdrehte den Rüden sicher den Kopf. Und Raven würde sicher ein guter Vater werden..
"Nun Raven. Dieser Duft macht euch rüden verrückt, weil wir Fähen euch damit zeigen das wir bereit sind uns mich euch zu paaren.", sie sah ihn immer noch an. Sie hoffte, nichts falsches zu sagen, denn sie wollte nie wieder einsam umherstreifen.
"Darf ich fragen, wohin du auf dem Weg bist?", ihre Stimme war fröhlich und schallend. Und ihr Hunger war vergessen. Irgendwann würde ihr schon etwas über den Weg laufen, was sie jagen könnte. Nun war sie aber erstmal mit Raven beschäftigt. Denn der schwarze Rüde war wie sie aber doch anders. Und Raven hatte die Fähe verzaubert. Von Anfang an.

[ RAVEN xx redet ]
[/quote]


Zuletzt von Elegit Deus am Sa 23 Jun 2012, 01:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Raven



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   So 17 Jun 2012, 11:46

Der Duft der Fähen

Ihre Augen fielen auf ihn und der junge Rüde wirkte verunsichert, was hatte die Fähe vor, hatte er etwas falsch gemacht? Doch was war es dann, war es seine Frage wegen des Duftes, oder mochte sie einfach keine Rüden? Was war wenn sie jemand anderes war als sie zu sein scheint, was war, wenn sie vom Ende der Welt kam, von dem schwarzen Loch, wenn Gott beschlossen hatte ihn zu sich zu hohlen? Vorsichtig setzte er einen seiner Hinterläufe nach hinten, bereit zu fliehen wenn er es musste.
Elegit Deus ging auf den Rüden zu, welcher sofort seinen Kopf ein zog und sie anmusterte, erst jetzt bemerkte er, wie viel sie größer war als er selbst, doch warum war dies so, wie konnte eine Fähe so groß werden, wie konnte sie so kräftig werden, dies durfte einfach nicht sein, nicht hier und auch nicht anders, doch war er auch verkehrt, warum nur war dies so, stammten sie beide aus einer anderen Welt, doch hatte er vergessen wer er wirklich war und sie war gekommen um ihn zurück nach hause zu holen, an denn Ort an denn er gehörte? Nein, keiner konnte in den Himmel ohne Flügel und diese hatte sie nicht.
Mit einem mal, setzte sich die Fähe, wirkte, als würde sie nun seine Lehrerin spielen, ihn über all das aufklären zu wollen was er noch nicht wusste, was er in seinem leben vergessen hatte, was ihn so anders machte. Er behielt recht mit seiner Vermutung, wenn auch nur in einem gewissen Maße. Ihre Worte verwirrten den Rüden, wie meinte sie das mit dem verrückt werden? Würde dieser Duft ihn zu jemand anderen machen, ihn umher springen lassen wie ein Frosch, wie ein Tier das er nicht war? Nein, sicherlich nicht, er fühlte sich noch recht normal, wenn auch das kribbeln in seinem Hinteren Teil des Körpers stärker wurde. Trotz seines eher normalen Gefühles welches er hatte, bemerkte er, das sich die Speichelbildung in seinem Maul verstärkt hatte. Immer öfter begann der Jungwolf zu schlucken, wollte nicht das ihm die Spucke das Maul runter lief und auf den Boden tropfte, wie bei einem zahnlosen Welpen.
Erneut fing sie an zu sprechen, doch dieses mal fragte sie ihn, wohin ihn sein Weg führte, doch wohin führte dieser? Er war immer den Raben gefolgt, doch kannte er das Ziel selbst nicht.
"Ich folge den Raben, sie haben mich geführt, wohin auch immer. Ich folge ihnen schon lange, unwissend darüber, wo mein Ziel sein wird." Leicht in Träumen versunken, darüber was am Ziel sein konnte, hatte er ihr ihre Frage beantwortet und hatte dabei so einigen leichten Schaum an der Lefze bekommen, welchen er nun sofort abschleckte um wieder normal zu wirken.

»Du bist bereit, doch wie genau geht dies von statten?«
»Redet • Elegit Deus«

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Namid



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Fr 22 Jun 2012, 07:33

That's like ... well, I don't really know what it is like. But it's special though.


Namids Augen, tiefe türkise Seen, waren weiterhin auf die Wölfe vor ihm gerichtet. Sie bewegten sich nicht mehr, als würde irgendwas sie daran hindern. Die unauffälligen Muskeln in seinen knochigen Schultern spannten sich ein wenig an. Nicht, dass sie ihn bemerkt hatten ...? Nein, das war gänzlich unmöglich. Er war Namid, der Schattenschleicher, der Sternentänzer. Er war unsichtbar, wenn er denn unsichtbar sein wollte. Und gerade wollte er unsichtbar sein. Und er wusste, dass er es auch war. Er könnte hier noch ewig hocken und seine Artgenossen dort hinten beobachten, nicht einmal würden sie es bemerken ...
Allerdings war er offenbar nicht vorsichtig genug gewesen. Namid fuhr mit einem warnenden Zähneblecken herum, als ein Geräusch neben ihm verriet, dass da jemand Anderes war. Allerdings ließ dieses erste Drohgebärden sofort nach, als der schwarze Wolf sah, dass es nur eine fremde Fähe war. Sie gehörte nicht zu der Gruppe, die sich dort draußen um das Fleisch stritt, sondern schien allein unterwegs zu sein. Ihr Fell war graumeliert, ihre klugen Augen von einem satten braun. Er war ein Rüde, natürlich bemerkte er, dass sie nicht hässlich war. Seine türkisen Augen jedoch lagen nur unverwandt auf ihren, stachen hinein, als wollte er ihr direkt auf die Seele sehen. Es war ihm egal, wie sie aussah.
» Nicht? Oh, das tut mir aber leid. «, erwiderte Namid. Die Stimme des Fünfjährigen war ein tiefes Brummen, das jetzt gerade seinen Sarkasmus nicht verbarg. Aber auch diese spitzzüngige Antwort konnte nicht verstecken, dass diese Stimme durchaus samtweich klingen konnte, wenn man sie nur ließ. Es war eine dieser Stimmen, der man gerne lauschte. » Allerdings wundere ich, dass Ihr mich dann beobachtet. Ich meine, wo man so etwas doch nicht tut. « Etwas, das einem süffisanten Grinsen glich, erschien in seinen Augen. Sie funkelten wie Edelsteine aus dem Schatten heraus, in dem er noch immer hockte. Er war eben so leise wie die Fremde vor ihm - niemand würde sie bemerken. Naja, außer man stolperte über die beiden im Gebüsch verborgenen Wölfe. Aber das war ja eher unwahrscheinlich.

{ mit BLOODMOON im Gebüsch versteckt }
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Bloodmoon



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Fr 22 Jun 2012, 08:21

“ Warum tut man, was man tut? Und nicht etwas anderes?„

Bloodmoon hatte auf die Reaktion des Rüdens gewartet. Er hatte sich mit einem warnenden Zähnefletschen umgedreht. Die graue legte die Ohren leicht an und hob etwas verteidigend die Lefzen. Allerdings ließ die Drohgebärde sehr schnell nach und auch Bloodmoon entspannte sich sofort wieder. Sie wollte ja nicht entdeckt werden, egal wenn der Rüde beobachtet hatte. Er schien ihr fast in die Augen zu starren. Als ob er in sie hinein sehen wollte. Mit festem Blick hielt sie dem seinen Stand, auch wenn sie ein Ohr leicht anlegte. Seine Augen hatten eine eher ungewöhnliche Farbe. Es war ein sattes Türkis. Dann ließ er eine Sarkastische Bemerkung los. Was auch sonst. Ein leichtes kühles Grinsen huschte über die Lefzen der grauen. Er hatte gut gekontert. Dann meinte er noch dass es ihn wundere dass sie ihn beobachten würde. Er war ebenso leise wie sie vorhin. Irgendwie erinnerte seine Stimme sie an ihren Ziehvater. Auch wenn in seinem Ton immer strenge lag, so hatte sie doch auch immer heraus gehört dass er es nur gut meinte. “Wie kommt ihr darauf dass ich euch beobachte? Hätte ich euch sonst angesprochen? Ich denke eher nicht“, meinte Bloodmoon ruhig. Sie war gespannt wie er zu der Annahme kam das sie ihn beobachten würde. Immerhin sprach sie mit ihm, da konnte man das kein beobachten nennen. Aber nun gut, wenn er der Meinung war. Eher uninteressiert blickte sie zu der Stelle wo der Rüde vorher noch hingeblickt hatte und sah zwei Fähen um Beute streiten. Sie schüttelte innerlich den Kopf. Gewalt war so sinnlos. Als ob es Probleme lösen konnte. Es brachte nur neue Probleme mit sich. Schnell richtete sie den Blick dann wieder auf den Fremden Rüden und sagte:“Nebenbei, man nennt mich Bloodmoon. Und wie lautet euer werter Name? Wenn ich fragen darf.“ Wenn man schon mit jemanden Redete, wollte man wenigstens wissen mit welchen Namen man ihn ansprechen konnte.

[bei Namid | spricht mit ihm]

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Namid



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   So 24 Jun 2012, 08:03

I'm not quiet. I'm just waiting for the right moment to scream out my lungs.


Namid war eigentlich ein Wolf, der die Einsamkeit mehr liebte als den ganzen Rest der Welt. Er brauchte kein großes Geschwätz, keinen unsinnigen SmallTalk, keine gottverdammten anderen Kreaturen, die ihm seine Ohren vollheulten mit all den Tragödien, die ihnen zugestoßen waren. Sie hatten ja keine Ahnung. Sie hatten ja so etwas von keine Ahnung. Er war einfach nur genervt von seinem Leben, wenn er mit anderen Wölfen zusammen war. Er verstand den Sinn in der Konversation einfach nicht. Alle Probleme konnte man allein lösen. Und wenn es nicht so war, waren die Probleme halt unlösbar. Er für seinen Teil kam wirklich super allein klar.
Und warum schickte Namid, der sowieso nie auf Andere achtete, diese graue Fähe nicht einfach weg? Er hätte sie mit wenigen gezielten Stichen seiner gewandten Zunge vertreiben können, ohne auch nur übermäßig unfreundlich zu wirken. Oder er hätte selbst gehen können, vielleicht zu den Beiden, die sich dort auf der Lichtung um irgendeine Beute stritten. Beides wäre für den Schwarzen absolut kein Problem gewesen. Aber er tat es nicht, tat es einfach nicht. Im Gegenteil, er hockte sich sogar so hin, dass es noch ein wenig gemütlicher war, und schien der Grauen sogar noch zuzuhören. Seine Augen waren über den krummen Nasenrücken hinweg unverwandt auf sie gerichtet, tiefe türkise Seen, zugefroren bis auf den Grund.
Als die Fähe sich vorstellte, blitzte etwas in den Eiskristallen auf, nur einen kurzen Moment. Es glich Belustigung, vielleicht aber auch Humor, oder einfach nur Respekt. Was es auch war, es war im nächsten Moment wieder verschwunden und vermutlich würde Bloodmoon bezweifeln, dass sie das je gesehen hatte. Sie fragte tatsächlich nach Namids Namen. Das war doch geradezu unfassbar. Etwas, das ein Lächeln hätte sein können, wenn es denn seine Augen erhellt oder auch nur erfasst hätte, umspielte seine Lefzen, als er ihr antwortete.

» Ich habe viele Namen. Man nennt mich Schattenschleicher, oder auch Sternentänzer. Phantom, Gespenst, Schatten. Oh, oder Ihr benutzt den einzigen Namen, auf den ich auch wirklich höre - Namid. «, sagte er wahrheitsgemäß. Tatsächlich war es so, dass ihm manche dieser Namen gegeben worden waren. Andere hatten sie nur hinter seinem Rücken benutzt, um ihn zu beschimpfen oder um über ihn zu lästern ... oder, weil es die schlichte und ergreifende Wahrheit war, und sie sie gesehen hatten. » Und zum Thema "Beobachten" - Ihr habt mich beobachtet, bevor Ihr zu mir kamt, um mich anzusprechen. Denn ich gehe nicht davon aus, dass Ihr mich angesprochen hättet, wenn ihr erkannt hättet, dass ich dann eine Gefahr für Euch dargestellt hätte. «

[size=9]{ Gedanken xxx beobachtet BLOODMOON xxx belustigt xxx antwortet ihr }
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Bloodmoon



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Mo 25 Jun 2012, 02:23

“ Glaubst du daran, dass der Mond dich beschützen kann?„

Der Rüde hockte sich so hin dass es für ihn noch bequemer war. Bloodmoon tat es ihm gleich. Warum genau, wusste sie auch nicht. Es war eigentlich nicht ihre Art. Vielleicht weil sie schon lange mit niemanden mehr gesprochen hatte? Wenn man sie kannte würde man sogar meinen das Saevi ihr fehlte. Das konnte auch gut möglich sein, aber genug davon. Bloodmoon legte für einen kurzen Moment wieder ein Ohr an. Hatte sie da nicht gerade etwas in den Augen des Rüden aufblitzen sehen? Vielleicht bildete sie sich das auch nur ein. Dann schien er zu lächeln. Zumindest sah es so aus auf den ersten Blick. Dann stellte er sich vor. Er meinte er habe viele Namen. Aber der einzige auf den er wirklich hören würde wäre Namid. Ob er wirklich diese Namen hatte? Nunja, es konnte der grauen auch egal sein. Dann kam er auf ihre Frage zurück wie er darauf gekommen war das sie ihn beobachtet hätte. Sie schien leicht zu grinsen. Dass sie es getan hätte um sicher zu gehen das er keine Gefahr war, war natürlich ein Grund zu dieser Annahme.“Aber ich gebe mir keine Mühe mich so zu verstecke. Hättet ihr euch umgedreht, hättet ihr mich sofort gesehen. Also ist es, würde ich mal behaupten, etwas anderes.“, meinte sie frecher als zu vor. Das grinsen verschwand schnell aber auch wieder und ihr Gesichtsausdruck wurde wieder ernster. Die graue hatte heute irgendwie gute Laune. Kein Wunder es war ja auch Vollmond in der Nacht gewesen. Sonst wäre sie vielleicht wieder gegangen. Es war nicht ihre Art in einem Gebüsch zu hocken, und obendrein noch frecher als Gewöhnlich zu sein. Aber nun gut, es war so und würde auch noch so bleiben. Dabei würde die graue weiter versuchen so leise wie möglich zu sein, damit die beiden anderen sie nicht entdecken würde. Und Namid würde das sicher auch nicht gefallen. Immerhin musste es ja einen Grund geben warum er sie beobachtete.

[bei Namid | spricht]

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Akiza



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 26 Jun 2012, 07:32


Die weiße Fähe sprang sofort zurück als die andere Fähe auf sie zusprang. Als diese jedoch ihre Kehle packte, knurrte Akiza laut auf und stieß sie diese zurück und biss ihr in das Fell und riss etwas daran. Akiza war wütend und das merkte man letztendlich an ihren Verhalten. Ihr Blick fiel jedoch auf Astray, langsam beagb sie sich zu ihn und lechte über seine Ohren und wedelte leicht mit ihrer Rute. Irgendwie fand sie ganz süß, dass sie beschützen wollte vor diesen Fremden Wolf. Der Weiße Rüde machte einen Wendung, er lief weg. Warum lief er weg? Langsam trappte Akiza nach vorne und sah sich um. Sie bemerkte gar nicht, dass sie bei zwei Wölfen stand, die sich in einem Gebüsch versteckt hatten. Sie war viel zu abgelenkt, so das sie den Geruch einfach nicht wahrnahm.

" Ich werde ihn suchen gehen !"


Dann trappte sie nach vorne und schnüffelte immer wieder auf den Boden herum, damit sie seine Spur hatte. Als sie diese hatte, raste sie los und fand ihn dann auch unter einen Baum. Sofort bremste sie ab und sah ihn an. Klemmte ihre Rute ein und beobachtete ihn. Sie war total Neugierig auf ihn, wusste aber nicht wieso. Sie konnte es sich selber nicht erklären. Langsam ging sie noch ein Schritt zu ihn und legte die Ohren etwas zurück.

"Wer bist du? Mein Name ist Akiza."



leckt Astray übers Ohr | rennt Minohem nach | findet ihn

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Minohem



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 26 Jun 2012, 10:43

"Die ungehobelte Fähe von zuvor.", dachte der weiße Rüde, als er Akiza erblickte und ließ seinen Blick für einige Momente auf ihr ruhen, ehe er sich über die Schnauze schleckte und mir ruhiger Stimme zu einer Antwort ansetzte. "Akiza also.", wiederholte er langsam den Namen seines Gegenüber und lächelte schwach. "Doch diesmal sieht es so aus, als ob sie Respekt gelernt hätte.", stellte er verwundert fest und nannte ihr schließlich seinen Namen: "Mich nennt man Minohem.", sagte er deutlich und ohne Unsicherheiten in der Stimme, wobei er sich bereit hielt zuzuschlagen. "Ich gehe nicht davon aus, dass sie jemals Gerüchte bis hierher gedrungen sind, doch falls sie ES weiß... Ich habe genug davon gejagt zu werden. Schon wieder gejagt zu werden.", dachte Minohem und hielt seine Rute erhoben wie zuvor. Zumindest für diesen Moment genoss er es einfach normal behandelt zu werden, doch aus seiner Erfahrung heraus ahnte er bereits, dass dies auch diesmal nicht allzulang anhalten werden würde. Er hatte einfach eine Pfote dafür Unfrieden zu stiften und letztendlich dennoch der Leidtragende zu sein. "Dein Name erklärt noch lange nicht wer du bist.", stellte er fest und erwartete eine Antwort von der weißen Fähe. "Ungewöhnlich, dass eine Fähe es wagt, zu dieser Zeit sich so allein einem Rüden auszusetzen. Allerdings muss ich zugeben, dass mich bei ihr nichts mehr überrascht. Wir werden sehen." Ein leichtes Grinsen trat in Minohems Gesicht, als er seinen vorherigen Satz erweitere. "Noch erklärt er, was du hier treibst." Gemächlich und scheinbar entspannt trat er näher an Akiza heran und ging nahe an ihrer Seite vorbei, sodass sein Fell fast das ihre streifte. "Also...dann verrate mir doch eines.", sprach der grünäugige Rüde mit nun dunkler, satten Stimme. "Was macht eine kleine Akiza-Fähe allein in diesem großen Wald?"

[Spricht mit Akiza]
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Akiza



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Sa 30 Jun 2012, 00:21


Der weiße Wolf vor ihr trug also den Namen Minohem. Ein Außergewöhnlicher Name, fand sie. Als er ihren Namen wiederholte, spitze sie die Ohren und sah ihn an. Wer sie ist? Ist das nicht offensichtlich, oder merkte er sowas nicht. Langsam ging sie einige Schritte zurück und duckte sich leicht, nicht um Respekt zu zeigen. Wenn es ihr zu Gefährlich wurde, wurde sie angreifen. Die weiße Fähe sah ihn so in die Augen und beobachtete ihn durchdringend.

"Wer ich bin? Ich bin die Alpha Fähe des Rudels."

Ihre Stimme war leise aber kräftig. Als er leicht Grinste, stellte sie sich wieder zu Recht hin und ging weiter nach hinten, bis sie an ein Baum ankam und ihr Hinterteil da gegen drückte, damit niemand von hinten ankommen könnte. Die Blauen Augen der Fähe sahen in die grünen des Rüdens.

"Ich wohne hier, Was willst du hier?"


[Minohem]
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Kaala



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   So 01 Jul 2012, 03:42

Joaquín strich schon seit einiger Zeit unsicher durch die Lande, hatte sich hier und dort mit einer Gruppe Jungwölfe die ihr Rudel verlassen hatten zusammengetan, sie aber eilig wieder verlassen. Nach all den Vorfällen die damals waren, wollte sie eigentlich ungern nur noch mit Fremden zutun haben, wenn es kein richtiges Rudel war.
Total in ihre Gedanken versunken merkte sie nicht, wie der Boden aus dem sie rumlief, einen Abhang gebildet hatte. Mit einem erschrockenen Winseln krachte sie den Abhang herunter und landete unsanft. Sie schnaufte und erhob sich und sah den Abhang hoch. Die Kante ist da doch niemals von alleine entstanden, dachte sie sich genervt und sah ihre Schulter an, die etwas blutete da sie auf einem Holzstück gelandet war.
Sie versuchte es zu ignorieren und ging einfach weiter, merkte aber schnell das das eine ziemliche Qual war, also blieb sie wieder stehen und leckte ein paar mal über die Wunde, wodurch es aber nicht besser wurde. Sie blendete den Schmerz aus und ging weiter und sprang dann auf eine leichte Erhöhung, von der sie die Umgebung etwas überblicken konnte, sie konnte aber niemanden entdecken, roch nur Markierungen um sich herum, sie konnte sie aber nicht zuordnen. Joaquín sprang von der Erhöhung herunter und ging weiter. Sie bemerkte nicht wie ihre Wunde doch größer war als sie sich dachte und ihren Vorderlauf herunterlief und Spuren auf dem Boden hinterließ.

[Streunt alleine herum | Blutet an der Schulter und hinterlässt 'ne Spur]
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Namid



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Mo 02 Jul 2012, 07:54

Now it's going to be pretty interesting, I think.

Namid fühlte die Kraft des Mondlichtes auf seinem Körper. Er wusste sehr wohl, dass der Vollmond eine besondere Macht auf sie Wölfe hatten. Nicht umsonst gab es all diese Gerüchte um Werwölfe und die Sagen, dass sie sich bei Vollmond verwandelten: der vollständige Mond am Firmament hatte Kräfte, die den Menschen unberührt ließen, ganz einfach deswegen, weil sie sich mit ihrer "Wissenschaft" jeglichen Möglichkeiten der Übersinnlichkeit, des Magischen verschlossen hatten. So unglaublich dämlich wie sie waren, hatten sie sich dem, was jedem anderen Lebewesen auf der Welt Kraft gab, verschlossen, weil es einfach nicht rational zu erklären war.
Der große, schwarze Wolf fragte sich, ob die Kraft des Vollmonds für das Verhalten seiner Gesprächspartnerin war oder ob Bloodmoon tatsächlich immer so schlagfertig und, ja, auch ein wenig frech war. Nicht so, dass es ihn groß interessierenw würde - er mochte Wölfe, die auch wirklich genug Selbstbewusstsein hatten, um so zu sprechen. Er wusste, dass man dafür oftmals ein reichlich dickes Fell haben musste, um mit einer solchen Art in einem Rudel oder generell in dieser Welt bestehen zu müssen; er merkte es selbst Tag für Tag am eigenen Beispiel. Deswegen blitzte auch wieder etwas, das tatsächlich an gute Laune erinnerte, in den türkisen Tiefen seiner Augen auf, nur für einen Moment. Aber generell war seine Körpersprache jetzt weicher und man sah deutlich, dass er Bloodmoon durchaus nicht als unangenehme Gesellschaft empfand.

» Es gibt viele Arten, jemanden zu beobachten, Bloodmoon. Der Eure ist der Auffälligere, ich bevorzuge den Stilleren. «, sagte Namid nun, und ein leichtes Lächeln umspielte seine Züge einen Moment lang.

Dann erhob sich der Rüde in einer einzelnen, fließenden, schnellen Bewegung auf die kräftigen, langen Beine und blickte auf die Graue hinab, die Augen funkelnd wie zwei Kristalle, aber nicht mit Gefühl, sondern mit Lichtreflexen, die aus ihm selbst hinauszukommen schienen. Was er vorhatte? Er wollte sich ein wenig mehr mit der Fremden auseinandersetzen. Er mochte es, zu beobachten, um Eigenarten festzustellen, manchmal war die offensive Art der schlichten Konversation aber auch angebrachter. Und hier, in unmittelbarer Nähe anderer Wölfe, war das vielleicht ein wenig schwer.

» Was haltet Ihr davon, wenn wir uns ein wenig entfernen, damit wir uns ein wenig ungestörter unterhalten können? «

{ Gedanken xxx beobachtet BLOODMOON xxx spricht mit ihr xxx will "Standort verlagern" }
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Bloodmoon



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Mo 02 Jul 2012, 23:26

“ Wenn der Mond seine Kräfte weckt, weiß keiner was geschehen mag…„

Bloodmoon war nun wirklich keine freche Fähe. Was nicht hieß das sie sonst schüchtern oder gar ängstlich wäre. Nein, normalerweise wäre sie ernster statt freche Kommentare abzugeben. Ob es dem Rüden genauso erging das ihn der Mond beeinflusste? Wieder meinte die graue etwas in den Augen des Rüden aufblitzen zu sehen. Generell wirkte Namid viel gelassener und schien Bloodmoons Anwesenheit zumindest nicht als unangenehm zu empfinden. Der schwarze meinte dass es viele Wege gebe um jemanden zu beobachten. Und er bevorzuge den stilleren. Dabei schien er leicht zu lächeln. Einen Moment dachte sie über seine Worte nach. Er mochte recht haben. Dennoch erschien es ihr anders. “Das mag wohl stimmen. Dennoch ist es Moralisch etwas anderes. Oder einfach Ansichtsache. Man könnte wohl stunden damit verbringen darüber weiter zu diskutieren und keine Antwort finden.“, meinte Bloodmoon. Ob er dies nun anders sah oder nicht, war ihm selbst überlassen. Genauso, diese Diskussion über die Moralischen unterschiede des Beobachtens weiter zu führen.

Namid erhob sich und schaute sie nun von oben herab an. Die graue legte wieder leicht ein Ohr an. Man konnte es eine Macke oder tick nennen, aber das tat sie wirklich oft. Vor allem wenn sie zögerte oder über eine Entscheidung nachdachte. Wobei sie nun über seinen Vorschlag nachdachte sich zu entfernen. Schließlich nickte sie leicht und erhob sich ebenfalls. Dabei achtete sie darauf das Unterholt um sie herum nicht all zu sehr in Bewegung zu versetzen. Dann verließ die graue so leise wie möglich das Unterholz in entgegengesetzter Richtung zu den beiden fremden Fähen. Wenn Namid die Führung übernommen wollte, würde sie ihm wohl folgen.

[bei Namid | spricht | stimmt zu Standort zu wechseln]

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Sa 07 Jul 2012, 01:19

Alpha..., wiederholte Minohem tonlos. "SIE soll die Alpha-Fähe sein?", dachte er, ohne sich etwas anmerken zu lassen. "Das würde dann ja bedeuten, dass die Wölfe, die ich bisher gesehen habe sehr wahrscheinlich zu dem Rudel gehören. Sofern man da überhaupt von einem Rudel reden kann." Der weiße Rüde blickte Akiza in die Augen und lächelte leicht. "Das hört sich nach einer... verantwortungsvollen Aufgabe an.", sagte er "Noch dazu wenn man allein ist." Minohem gähnte spielerisch und ließ seinen Blick ein weiteres Mal über den Fähenkörper gleiten. "Es könnte sich echt als ein Glücksgriff herausstellen...", dachte Minohem lauernd und wartete einen Moment schweigend ab, bis er Akizas Frage beantwortete. "Man könnte sagen, dass ich mich hier momentan umsehe. Wer kann schon sagen, was ich suche oder was ich will?" Nun senkte er seine Rute ein Stück weit ab und Blickte für einen Moment auf seine Pfoten, um die Situation ein wenig aufzulockern. "Ich hoffe doch sehr, dass du mir den Unfall nicht allzu übel nimmst.", sagte er einschmeichelnd. "Ich werds wieder gut machen... Versprochen"
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Akiza



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   So 08 Jul 2012, 06:48


Verantwortungsvolle Aufgabe? - Ja das war es eigentlich. Aber inmoment, waren nur Astray ein Teil des Rudels. Den Rest der Wölfe die sich hier befangen, kannte sie nicht mal. Geschweige hat sie diese überhaupt bemerkt. Schon Komisch, aber irgendwann mussten sie ein Rudel bilden, mit den Wölfe die hier rumsteuren. Vielleicht auch schon mit Minohem. Vielleicht wollte er hier bleiben, aber sie traute ihn nicht genau.

"Da hast du schon Recht. Ich bin nicht Allein, Astray ist auch noch da, nunya, er war da."

Langsam näherte sie sich einige Schritte den anderen weißen Wolf und schnupperte leicht, damit sie sich den Geruch einprägen konnte. Wo er meinte, dass er selbst nicht wusste was er suchen würde oder was er wollen wurde, musste sie fast Lachen. Er wusste es nicht, OMG. Das war doch echt nicht sein Ernst gewesen, oder? Man muss doch wissen was man will, und was man sucht. Als er dann aber meinte, dass er alles wieder Gut machen wurde, legte sie die Ohren zurück und ein Knurren kam aus ihrer rauen Kehle.

"Wenn das jetzt bedeuten soll, das du hier bleiben willst. Kannst du das aber, aber ich behalte dich in Auge."


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Astray



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Mo 09 Jul 2012, 01:42

Zurück gelassen ohne ein Wort zu sagen

Erneut blickte der weiße Rüde in die leere vor ihm. Sie war gegangen ohne etwas zu sagen, gegangen und war dem anderen Rüden gefolgt. Ein starker Groll breitete sich in ihm aus, welcher drohte die überhand in ihm zu nehmen. Sein Fell sträubte sich und seine Ohren waren Flach an seinen Kopf gepresst. Wie konnte das nur sein, wie konnte sie diesem Rüden nur folgen, wie konnte sie einfach gehen ohne etwas zu sagen. Ihm war nicht klar, was ihn wütender machte, die Tatsache das sie einfach gegangen war ohne etwas zu sagen oder die Tatsache, das sie ihm gefolgt war. Ein leises knurren kam hervor, als er sich dann schließlich abwandte und beschloss, sie machen zu lassen, was sie wollte. Schon lange war er ein Einzelgänger und er war dumm gewesen zu denken, das sich dies jemals ändern würde. Voller Zorn auf sich selbst und die Fähe, ging er durch den Wald und beschloss sich einen Ort zu suchen, an dem er alleine war, ungestört.
Immer wieder flogen über ihn ein paar Vögel hinweg, doch waren sie niemals alleine. Wie konnte dies nur geschehen, wie konnte er es nur zulassen das jemand sich in sein leben einmischt, denn es brachte nur schmerz. War es wirklich die Fähe die ihm wichtig war, oder doch nur der Geruch den sie absonderte, der Geruch der zeigte, das sie bereit war. Er wusste es nicht und würde dies nun auch niemals heraus bekommen, denn er wollte sie nie wieder sehen, denn zu groß war der Zorn.
Er schnaufte tief durch und lockerte seine Haltung.
//Wie konnte dies nur geschehen, wie konnte ich nur so dumm sein und denken, das es funktioniert...//

»Ich war dumm, zu denken es würde funktionieren«
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Minohem



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 10 Jul 2012, 07:23

"Sollte ich wirklich mit ihr mein Glück versuchen? Ist sie die einzige Chance die ich hier aufspüren kann?", überlegte Minohem zögernd und grinste, als Akiza sich ihm näherte. Auch er sog ihren Duft ein als sie ihm näher kam, wobei er ihr ein provuzierendes Lächeln schenkte. "Du behälst mich also im Auge?", wiederholte er ihre Aussage ruhig, doch bedeutungsvoll. "Dann solltest du lieber aufpassen, dass du mir nicht den Rücken kehrst." Gemächlich schlenderte der Rüde näher zur Fähe. Ein leichtes Hochgefühl überkam Minohem und er fühlte sich fast schon so, als ob der Wald ihm gehören würde. "Genausogut hätte sie sich mir ausliefern können.", dachte er, da ihm nun völlig bewusst war, dass es kein Rudel gab. "Sie wird sicherlich sehr beliebt sein.", schlussfolgerte er. "Bei ihrem Verhalten. Und nicht einmal der andere Flohfänger ist ihr hinterhergelaufen." "Akiza..." Minohem sprach ihren Namen mit bedacht aus, wobei schlagartig jeglicher Hohn aus seiner Stimme gewichen war. "Ich wäre durchaus bereit mich dazu... überreden zu lassen, dir zu helfen...", bot er an und wartete ihre Reaktion ab. "Nun Akiza... das ist deine Entscheidung... betrachte es als deine Chance. Möglicherweise deine einzige..."
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Namid



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 10 Jul 2012, 07:47

Spot on, Stage opened - the Show is going on tonight.


Namid bemerkte schon jetzt, dass Bloodmoon diese kleine Angewohnheit hatte, mit ihrem Ohr zu zucken. Jetzt, als er sie fragte, ob sie nicht woanders hingehen wollten, zuckte es wieder, dieses kleine, dreieckige Ding, das man Ohr nannte. Er fragte sich, was das zu bedeuten hatte. Vielleicht Unsicherheit? Oder Unruhe? Versteckte sie irgendwas vor ihm? Er fragte sich tatsächlich, was das zu bedeuten hatte, obwohl er eigentlich gar nichts mit ihr zu tun hatte. Das lag einfach daran, dass er gerne wussste, wie sein Gegenüber tickte. Er wollte in jeder kleinen Geste lesen, um immer zu wissen, was wirklich in dem anderen Wolf vorging. Er ging nunmal am Liebsten auf Nummer sicher.
Dann erhob sich Bloodmoon. Sie war ein wenig kleiner als Namid, und auch er gehörte nicht zu den größten Wölfen hier in der Gegend. Der Schwarze ließ noch mal seine Augen über sie gleiten, ihre Proportionen. Noch immer wirkte er dabei nicht wie ein Rüde, der eine Fähe abcheckte oder wie auch immer man das nennen sollte. Er blickte sie einfach nur ganz genau an. Und dann wandte er sich von dem Geschehen, dass er bis vor wenigen Minuten beobachtet hatte, ab und folgte seinem Weg zurück. Seine Pfoten fanden geschickt und lautlos ihren Weg über den zum Teil vereisten, zum Teil verschlammten Boden. Noch immer gefiel ihm diese Art des Bodens nicht. Aber er konnte es nunmal nicht ändern. Deswegen fluchte er nicht darüber, sondern bahnte sich und Bloodmoon lediglich einen Weg.
Schließlich erreichte er ein hübsches kleines immergrünes Gebüsch, und er entschied sich dafür, dass sie dort drin genügend Tarnung haben würden, um sich in Ruhe unterhalten zu können. Ein Blick über die knochige Schulter sagte Namid, dass Bloodmoon ihm noch immer folgte (sofern du da nichts gegen hast ...) und so ging er ohne zu zaudern hinein. Dort war es halbwegs trocken, und auch nicht ganz so klirrend kalt - zu seinem eigenen Glück. Er ließ sich auf dem laubübersähten Boden nieder, das hieß, er setzte sich auf die Hinterbeine und stellte die Vorderpfoten gerade neben die Hinterpfoten. Seine lange Rute legte er dann ruhig darum, bevor seine Augen, Meere von tiefem Türkis, die Fähe beobachteten, jetzt mit einem ruhigen, freundlichen Ausdruck.

» So, hier haben wir also unsere Ruhe. Bevor ich mit einem eleganten Smalltalk beginne - ich werde von nun an das "Ihr" sein lassen und "Du" sagen, sofern das in Ordnung ist? Es macht die Sache einfacher. «

Namid verzog ein wenig die Lefzen, als wollte er lächeln, und auf einmal sah dieser ausgemergelte, zottige Timberhybrid wirklich wie ein stinknormaler Wolf aus, nicht wie irgendeiner dieser sich für unglaublich geheimnisvoll haltenden Rüden mit zu viel Selbstbewusstsein. Es hielt nur für eine Sekunde, die Wärme in seinen Zügen, bevor sie wieder undurchdringlich wurden. er spielte eben nicht gern mit offenen Karten, hatte sein Ass lieber im Ärmel. Deswegen war sein Blick auch wieder undurchdringlich, wenn auch von einem gewissen Interesse geprägt, als er die graue Fähe beobachtete, auf eine Antwort wartend.

{ geht durch den Wald xxx macht es sich zwischen Büschen gemütlich xxx bietet BLOODMOON das Du an }
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Akiza



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 10 Jul 2012, 10:02


Der Wind wehte durch das Fell der weißen Fähe. Der Geruch des Frühlings wurde durch den Wind in die Nasen der Wölfe getrieben. Es waren kaum noch Stellen mit kalten Schnee zusehen. Gerade dort wo Akiza und Minohem waren, waren keine kalten Schneeberge mehr. Es waren schon so ein Frühlingsgefühl. Sie sah sich um und wedelte leicht mit der Rute, als sie bemerkte das die Sonne durch den Gipfel der Bäume schien. Dann hörte sie aber ihre Worte und sie blickte dann auf ihn. Ja - Sie wurde ein Auge auf ihn haben. Und den Rücken zukehren? Niemals. Er musste vor ihr laufen, sie hatte eine Gute Nase und Gute Augen, also ein schnelles Reaktion vermögen. Langsam ging sie wieder zurück, um Abstand von ihn zuhaben, so nah wollte sie auch wieder nicht gehen. Als er ihren Namen sagte, blickte sie ihn an und verstand nicht.

"Wie meinst du das? Wo willst du mir helfen? Ich meine, Mir geht's Gut und den Rudel, dass hier eigentlich entstehen sollte, doch auch Außer...""

Dann fiel ihr Astray ein. Ihr Blick wurde Träge, fast schon Traurig. Langsam ging sie nach vorne um zurpck zu gehen. Sie wollte wieder zu Astray, mit ihn reden. Der Geruch des Rüdens ließ nach. Ob Minohem ihr folgte? Sie wusste es nicht, aber hoffte es irgendwie.

"Komm mit...Ich muss Astray finden und dann suchen wir die anderen. Du hast Recht. Ich brauche deine Hilfe."



[Astray und Minohem]

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Bloodmoon



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 10 Jul 2012, 20:53

“ Sei vorsichtig mit dem was du dir wünscht…Es könnte war werden.„

Bloodmoon folgte dem schwarzen so leise wie es ihr möglich war. Und dabei konnte man nicht unbedingt sagen dass es ihr nicht gelänge. Doch merkte man auch das se ihre Schritte bedachter setzte und sich etwas mehr konzentrierte.
Nach einer Weile kahme sie an ein immergrünes Gebüsch an. Namid schaute kurz zu ihr und ging dann hinein. De graue folgte ihm, auch wenn sie für den Bruchteil einer Sekunde zögerte. Es war einigermaßen trocken und etwas kühler als Außerhalb. Aber auch nicht klirrend kalt. Wobei das Bloodmoon eigentlich recht egal war. Immerhin mochte sie die Kälte sogar. Der Rüde hatte sich auf sein Hinterteil nieder gelassen und die Rute um seine Vorderpfoten gelegt. Auch Bloodmoon setzte sich auf ihr Hinterteil und saß dem Rüden aufrecht gegenüber. Ihre Rute lag ruhig auf dem Boden und war mehr nach hinten gerichtet. Er war auch so noch ein Stück größer als sie selbst, aber das war auch nicht weiter verwunderlich. Immerhin war sie wirklich recht klein. Doch sollte man sie auch nicht unterschätzen. Wenn man sie packen wollte musste man schnell sein, wirklich schnell. Wenn man auch nur nach ihr schnappte hatte sie sich schon fast geduckt und zum Gegenangriff ausgeholt. So manche Rüden die dachten dass sie leichte Beute wäre für ihre Triebe hatte sie schon zu Boden gerungen. Auch wenn sie Gewalt verabscheute konnte sie also Kämpfen. Doch vermied sie es jemanden ernsthaft zu verletzen wenn es nicht sein musste. Aber genug davon. Namid sah nicht wirklich aus als wolle er sie angreifen oder der gleichen. Nein, im Gegenteil, für einen Moment sah er sogar sehr freundlich aus. Dann wirkte er wieder wie vorher, undurchdringlich. Man konnte kaum ahnen was er dachte. Wobei…vielleicht wollte man es auch gar nicht wissen. Dennoch meinte die graue so etwas wie Interesse in seinen Augen zu sehen. Ob er sie für eine Interessante Gesprächspartnerin hielt? Nun, erfahren würde sie es sicher nicht also warum sich darüber den Kopf zerbrechen? “Gewiss, ich habe nichts dagegen…“, stimmte Bloodmoon zu als er meinte das er das sie weglassen würde. Die Ohren waren aufmerksam aufgerichtet ohne nervös hin und her zu huschen. Auch sonst machte sie einen relativ ruhigen Eindruck. Was man ihr nicht ansah war wohl, dass sie jeder Zeit bereit war einem möglichen Angriff aus zu weichen. Man konnte es übervorsichtig nennen, doch ihr Ziehvater hatte ihr beigebracht dass man immer bereit sein musste zu Kämpfen. Und daran hielt sich die graue nach wie vor. Warum auch nicht?

[bei Namid | ändert den Standort | redet]

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Astray



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Fr 13 Jul 2012, 02:45

Der Himmel, mein ewiger Begleiter

Die Entfernung machte das Atmen erträglicher, sorgten dafür, das er auch den letzten Rest ihres Geruches, des Duftes, vergaß. Immer wieder setzte er eine Pfote vor die andere und bald packte ihn der Eifer. Schnell beschleunigte er seinen Schritt und rannte bald darauf hin. Immer wieder peitschten ihm ein paar Äste der Büsche ins Gesicht, doch lies er sich davon nicht abbringen immer weiter zu rennen, wohin, das war unbekannt.

Schau nach vorne, schau niemals zurück. Lebe dein Leben und nimm jedes Stück. Schau auf wie du rennst, seh hin wie es geht, schau was du machst und geh deinen Weg.

Schon von früher kannte er es nicht anders als jetzt, einsam, alleine, verlassen. Immer wieder rannte er los, suchte seinen Weg, doch fand immer die leere.
Er war da, am Ziel, da wo sein Herz ihn hingeführt hatte. Eine Kleine Klippe trennte den Boden von dem reißenden Fluss der in der Schlucht entlang floss und alles mit sich riss. Sein Blick fiel hinab, doch wusste er, das dies der Tot bedeuten würde. Ein letzter Blick nach hinten, er war allein. Erneut starrte er in die Schlucht und erhob nun seinen Kopf. Ein tiefes heulen drang aus seiner Kehle, ein ruf für die andere Seite.
Er hoffe auf Antwort, hoffte auf seines gleichen.

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Helvetia



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Sa 14 Jul 2012, 04:39

Die Hoffnung stirbt zu letzt

Helvetia die zähe und sture Wöfin sah wie alle weg gingen sie schien mal wieder total allein gelassen worden sein , ob sie in unrecht lag oder nicht , es war nicht sehr schön immer die jenige zu sein die eine eiskahlte Dusche abekam .Sie hörte einen Wolf aufheulen ,klang für sie wie ein verwahrlostes Schäfchen das hoffte gefressen zu werden.In der Brumpftzeit hatte so mancher Rüde seine Sparöschen, aber keiner wollte ja Helv wahrnehmen , trotz ihrer kühnheit und zähem Charakter ,vieleicht ja gerade deswegen?Sie taumelte auf den grossen Weissen zu dachte zuerst es wäre ein Schneehaufen der bald auf dem Abgrund fallen würde.Sie mochte ihn überhaupt nicht , schien für ihn ein Proziger möchte gern Alpha zu sein aber trotz aldem es war ein Artgenosse , sie durfte einfach nicht zu sehen wie ihres gleichen einfach sich töten wollte."Hay du armer Tropf!komm von der Schlucht weg, es bringt uns allen nichts, na komm schon"sagte sie mütterlich und ruhig , sie hatte so ihr alter und Wissen auch wen sie selbst manchmal noch etwas auf den Pfoten herumtaumelte."Komm Grosser , die Hoffnung stirbt zu letzt"meinte sie noch und zog mit ihrem Fang an seiner Rute damit er von der Schlucht sich entfernte.Ihr ruhiges Verhalten , konnte bei so manchen vertauen wecken wen man ihr auch zu hörte .Obwohl sie stark introvertiert war ,sprach sie immer wen jemand in Gefahr war, sie beschützt alle , weil sie mehr wahrnahm und verstand als alle anderen.

[ist bei Astray , versucht zu verhindern das er sich nur weh tut]
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Namid



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Sa 14 Jul 2012, 07:27

OK - what?! What the hell am I doing here? Am I getting insane?


Namids Augen erschienen plötzlich ein wenig lebendiger, nicht mehr nur wie zwei funkelnde Türkise. Und irgendwas um seine Lefzen zuckte, nur ganz leicht, als wollten sie lächeln. Was hatte das zu bedeuten? Er war ein wenig irritiert von sich selbst. Auf einmal stellte er fest, dass er sich darüber freute, dass Bloodmoon das Du angenommen hatte. Er stellte fest, dass er sich über Gesellschaft freute. Naiver, blöder Namid. Er atmtete tief durch, und ließ seinen Blick streifen - nur um festzustellen, dass das Gebüsch tatsächlich undurchschaubar war. Wie unglaublich langweilig. Er mochte es nicht, nichts zu sehen. Auch, wenn das meist hieß, dass er nicht gesehen werden konnte. Aber er konnte auch unsichtbar sein UND alles sehen.
Aber das löste sein Problem nicht. Namid musste Bloodmoon ansehen, wohl über übel. Und er musste mit ihr Konversation betreiben, weil sie deswegen hergekommen waren. Er hatte mal wieder Scheiße gebaut. Natürlich hatte er das. Doofer, doofer Namid. Er ließ sich jedoch nichts anmerken, als er die graue Wölfin ansah. Es wirkte im Gegenteil eher einfach nur so, als würde er überlegen, was er sagen sollte. Um ehrlich zu sein tat er das ja auch. Was sollte er zu dieser Fremden, mit der er plötzlich gar nichts mehr zu tun haben wollte, sagen? Letzten Endes musste er es wohl noch einige Zeit mit ihr aushalten, nachdem er sie nun hierher gelockt hatte, mehr oder weniger.

Die Überlegungen des Schwarzen wurden jäh unterbrochen, als ein fernes Wolfsgeheul erklang. Es klang sehr deutlich nach einem einsamen Rüden. Namids Augenbrauen schossen in die Höhle. Oh lala, da schien aber jemand sehr, sehr verzweifelt zu sein. Er konnte darüber nur lachen. Wer auch immer die Dreistigkeit besaß, so laut herumzukrakeelen, würde sicherlich an die Falschen geraten - denn er bezweifelte, dass sie hier allein waren. Dieses Gebiet war seltsamerweise voll von einsamen Wölfen. Normalerweise mied er solche Gebiete ja bei seinen Wanderungen, aber dieses Mal war er einfach mal wieder ein wenig zu neugierig gewesen ... Aber während das Heulen ihn einerseits belustigte, gab es ihm einerseits auch etwas, worüber er mit Bloodmoon reden könnte.

"Mir scheint, dass wir hier mitten in eine Rudelbildung hineingeplatzt sind. Mich würde interessieren, ob du dich dem Rudel anschließen würdest, wenn du die Chance hättest ... würdest du?"

{ bei BLOODMOON xxx erwischt sich bei guter Laune xxx Astrays Geheule xxx fragt Bloodmoon etwas }
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Bloodmoon



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Sa 14 Jul 2012, 09:22

“ Bleibst du alleine oder versuchst du Anschluss zu finden? Du hast die Qual der Wahl…„

Bloodmoon beobachtete den schwarzen kurz. Für einen kurzen Moment schien es fast so als würde er sich freuen. Zumindest kam es der grauen vor. Doch was tat sie hier eigentlich? Mit einem fremden in einem Gebüsch hocken und Smalltalk betreiben. Aber warum tat sie das eigentlich? War sie wirklich schon so lange allein gewesen? Nun, eigentlich hätte sie damit auch kein Problem gehabt. Na gut, sie war meistens mit Saevitia umher gezogen. Aber ob es wirklich daran lag? Nun, eigentlich nicht. Hatte der Mond wirklich eine so große Auswirkung auf ihr verhalten? Nun, vielleicht. Anders konnte Bloodmoon es sich nicht erklären. Der schwarze wirkte nun als würde nachdenken. Vermutlich darüber was er sagen sollte.

Als ein lautes Heulen die stille durchschnitt schnellten die Ohren der grauen aufmerksam in die Richtung des Heulens. Es klang wie ein einsamer Rüde. Ob er wohl nach einer Fähe suchte? Womöglich seiner Fähe? Bloodmoon mochte es nicht zuordnen, geschweige denn sich darum Gedanken machen. Nicht weil sie sich unbedingt auf Namid konzentrieren wollte, mehr weil es sie nicht wirklich interessierte. Es gab immer wieder einsame Rüden denen das Herz gebrochen wurde. Genauso einsame Fähen. Immer wieder gab es Dramen zwischen Liebespaaren. Wenn es so etwas gab, dann sollte man nicht gleich herum weinen als wäre man der einzige auf der Welt dem das passierte. Sie taten immer so als wäre nur ihre Liebe etwas wert gewesen und das man nie wieder lieben könnte. Bloodmoon hielt davon nichts. Es war schon fast alltäglich das Wölfen das Herz gebrochen wurde. Also warum sollte sie sich darum noch kümmern? Namid stellte dann die Frage ob Bloodmoon sich dem Rudel anschließen würde wenn sie die Chance hätte. Die graue dachte darüber nach. Ja, was würde sie wohl tun? Würde sie alleine bleiben? Oder doch vielleicht doch den halt einer Gemeinschaft suchen? Beides hatte vor und Nachteile die Bloodmoon schon erfahren hatte. Leicht legte sie wieder ein Ohr an ehe sie schließlich antwortete: “Nun, vielleicht würde ich mich anschließen… Das käme wohl auf die angehenden Alphas an… Und du? Würdest du eher weiterziehen?“ Bloodmoon musterte den Rüden dabei. Sie konnte ja auch nicht wirklich etwas anderes machen, denn das Gebüsch war Blickdicht und sonst gab es nichts in den Gebüsch was sich lohnen würde zu beobachten.

[bei Namid | hört Astray | redet]

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KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT

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