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 KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 19 Apr 2012, 02:39

Banshee knurrte leise als die beiden Fremden ihrer Tochter näher kamen, sie wollte es nicht und senkte den Kopf zu ihnen hinab und sah sie böse an. Mit einer ihrer Pfoten zog sie die kleine Füchsin an sich und versteckte sie sich unter ihrem Körper. Sie wollte es einfach nicht, noch nicht. Vielleicht in naher Zukunft, doch vorerst war es noch ihre kleine Schülerin, ihre Tochter, ihr Leben. Sie sah nun doch leicht erstaut die weiße Fähe an, sie hatte nicht damit gerechnet das sie fragen würde wie alt der Fuchs wohl sei. Sie seufzte und sah jedoch wieder freundlich zu ihr und gab dann eine Antwort. "Sie ist 4 Monate alt." kurz und knapp, den die nächste frage schmiss sie komplett aus der Bahn.

Sie senkte wieder den Kopf, doch diesmal sah sei nur auf ihre weiße und schwarze Pfote, Sie wusste da sie anderes war doch so offen drauf angesprochen wurde sie noch nie. Sie sah wieder zu der Weißen und legte den Kopf dann schief. "Weißt du, ich bin die einzige aus meinem Rudel die diese Zeichen hatte. Keiner hatte sie zuvor und keiner nach mir, ich war auserwählt etwas besonderes zu sein. Doch dann wurde ich verschleppt, ich werde wohl nie erfahren was sie bedeuten." Sie senkte den Kopf und dachte über die Worte der Menschen nach, sie hatten sie für eine Göttin in Gestalt eines Wolfes gehalten. Sie wurde zutraulich, kam immer wieder nah an die Geisha´s und ihre Meister heran. Und dann wurde sie mit einigen ihrer Geschwister verschleppt, wurde gefangen und in eine Schwarze Kiste verfrachtet. Doch dies war nicht ihr Ziel, sie kamen in einen Sturm und einige Kisten wurden von Board gefegt. Sie seuftze und sprach dann weiter zu ihr. "Mir sagten die Zweibeiner nach das cih eine japanische Gottheit sei, ich war was besonderes und alle wollten mich sehen. Doch ich möchte nciht weiter drauf eingehen!" Sie wendete sich von ihnen ab und legte sich unter einen der vielen Bäume, sie konnte beide noch gut sehen. Sie rollte sich zusammen und an ihren Bauch legte sich die kleine Fuchsin. Banshee leckte ihr über den Kopf und beobachtete wie die beiden anderen dort standen. Was wurde nun geschehen? Banshee wusste es nicht doch auch die Geschichte des anderen interessierte sie, auch wenn sie es zu diesem Zeitpunkt nicht zugeben würde.

[redet mit Akiza und hört den beiden zu]
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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 19 Apr 2012, 03:26

Schau sie dir an. Sieht sie gefährlich aus?
~ Tiger ;; Kater
Seine Gedanken widerholten sich, immer wieder. Stille. Furchtbare Stille, welche Ruuqo so dermaßen hasste. Oft wand der Braune seinen Blick ab, doch es zog ihn wieder zurück, zu den goldfarbenen Augen der schneeweißen Wölfin, welche ohne jegliche Bewegung vor ihm stand. Hatte er mit seiner Vermutung recht und sie konnte wirklich nicht sprechen? Gab es denn stumme Wölfe? Taube und blinde Wölfe kannte Ruuqo ja, aber stumme? Wie sollte man sich denn dann unterhalten? Und wie wird man überhaupt stumm werden? Seiner Meinung nach, gab es zwei Möglichkeiten; entweder man redet schon seit seiner Geburt nicht oder man hat etwas schreckliches erlebt und nun die 'Stimme verloren'. Der Braune konnte sich das gar nicht vorstellen. Geistesabwesend wanderten seine Augen von denen der Weißen weg und wagten einen Blick über ihren Körper. Das Fell der Wölfin sah echt total schön und warm aus. Erst als sich seine Gegenüber bewegte, schreckte Ruuqo in die Gegenwart zurück. Schnell blinzelte er, um wieder richtig gucken zu können. Gleich darauf sah er das die Weiße nickte. Das war nun die Bestätigung das sie vorher noch nie hier war, was Ruuqo sich schon gedacht hatte, immerhin hat er sie hier weder gesehen, noch gerochen. Kurz zuckte er mit seinen Lefzen, dann räusperte er sich und setzte zu Wort an:"Hör zu Fremde..", fing er mit einen knurrigen Ton an, wobei er automatisch seine Ohren zurück legte. "... ich weiß nicht was du hier willst, aber du solltest dich hier nicht aufhalten. So ein zierliches Ding wie du kann hier nicht einfach so herum laufen. Ich weiß nicht ob du nicht mit mir reden willst oder einfach nur dumm bist, aber gehen kannst du ja noch und das schlage ich vor jetzt auch zu tun.", sagte er in einem fast befehlerischen Ton. Ein paar Sekunden vergingen, als Ruuqo plötzlich einen Schuss hörte, welcher seine Flanke zucken ließ. "Jäger.", ging es ihm durch den Kopf und seine Pupillen weiteten sich. Unruhig tappte er mit einer Pfote auf und ab, wobei er hektisch herum schaute. Furchtlos wie er war, hatte er nur vor einem Angst und das waren die Menschen. Sie hatten seine und Dasan's Familie Wolf für Wolf erlegt. Ruuqo wollte hier weg, aber irgendwie konnte er sich nicht bewegen. Er stand da wie festgeklebt. Wollte Gott ihm damit etwa sagen, das er nicht ohne die Fremde gehen soll? Der Wolf ließ seinen Blick zu Espoir huschen, wo er kleben blieb. Schnell wand er sich ab und versuchte seine Pfote einen Schritt weiter zusetzten, doch irgendwie überkamen ihm Schuldgefühle. Wenn er jetzt gehen würde, würden die Menschen die Fremden wahrscheinlich erschießen und irgendwas in ihm sagte ihm das er das nicht zulassen konnte. "Folge mir.", brachte er mit einem leicht zornigen Ton heraus und ging nun leichtfüßig ein paar Schritte voraus. Ruuqo blieb stehen und drehte sich zu der Fremden um, seine Lefzen zogen sich schon von selber hoch und ein Knurren trat aus. "Komm!", bellte mit leicht gefletschten Zähnen und rannte los. Eigentlich wollte er zum Rudel, aber seine Pfoten trugen ihn zu einer kleinen Höhle. Vor ihr stoppte der Siebenjährige und wartete auf Espoir. In der Höhle war Platz genug für zwei und sie war gut versteckt, also konnte die Weiße da drin warten bis die Menschen ihre Jagt beendet hatte, was manchmal bis in die Nacht dauern konnte. Ruuqo war eigentlich nie so, deswegen schwirrten tausend Gedanken in seinen Kopf herum, welche ihn ganz verrückt machten. "Jeder macht mal Ausnahmen.", versuchte er sich zu beruhigen und hoffte es sei nur eine Phase, das er so 'nett und hilfsbereit' war. Langsam ließ der Braune sich auf seine Hinterbeine nieder und schaute geduldig in die Richtung aus der er gekommen war. Seine Augen suchten im Dickicht nach einer weißen hübschen Wölfin. Die Wölfin, welche Ruuqo so verrückt machte.

im Wald ;; Espoir
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Astray



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 19 Apr 2012, 03:34

Totenkopf
»Eine Geschichte die ich selbst nicht wirklich kenne«

Die Reaktion der weißen Fähe mit dem Fuchskind, ließen den Rüden kalt, sollte sie so grimmig schauen wie sie wollte, ihn interessierte es nicht, als sie jedoch das kleine Mädchen hinter sich versteckte, legte er etwas die Ohren an und blickte sie an. Sie vertraute den beiden also nicht, ein Rudel ohne vertrauen? Wo sollte das nur Enden, der Rüde wusste es nicht, wusste aber, das es noch so einigen Ärger mit sich bringen würde. Mit einem Ruck richtete er sich wieder auf, schüttelte sein Fell, um den Rest des weißen Schnee's aus seinem Fell zu bekommen, ehe er verklebte und somit nerven würden. Sein Blick fiel auf die weiße Fähe neben sich, als sie Fragte wie alt die Füchsin war. Die Antwort überraschte den weißen nicht im geringsten, denn das Fuchsmädchen wirkte nicht wirklich alt, geschweige denn Erwachsen, sie wirkte noch wie ein kleines unschuldiges Kind, so hilflos und verlassen ohne Mama. Ein lächeln zog sich auf die linke Seite seiner Lefze, soso, die selbst ernannte Alphafähe wollte wissen wo die beiden die Abzeichen her hatten, das was die beiden so anders als die anderen Wölfe machten.

Astray erinnerte sich an den Tag zurück als er die Zeichen bekam. Er hatte sie nicht immer gehabt, früher war er ein weißer Rüde gewesen, wie jeder andere auch, einfach normal. Er war auf Wanderschaften gewesen, alleine, nach dem er sein Geburtsrudel verlassen hatte. Es war nichts ungewöhnliches wenn ein Rüde alleine umherstreifte, doch er wünschte sich, er wäre nicht alleine gewesen, denn dann würde er bestimmt nicht dieses Mal in seinem Gesicht tragen.
Während er so an früher dachte, erzählte die Fähe ihre Geschichte, die Geschichte wie sie dazu kam, oder wohl eher das sie diese schon immer hatte.

Der Rüde senkte den Kopf und schloss die Augen. "Tzz, keine Ahnung wie ich dazu kam, ich denke Menschen haben mir das Verpasst, als Zeichen, Markierung, wer weis, vielleicht hab ich ja auch nen Peilsender irgendwo im Körper ohne es zu wissen." Der Rüde blickte auf als die Fähe sich verzogen hatte, hinter einen der Bäume, aber dennoch die beiden beobachtete. Astray wandte sich ab, es schien als wollte die Fähe dazu gehören und dennoch auch nicht bei ihnen sein wollte.
"Letztendlich ist mir die Geschichte über mein Zeichen egal, es ist wie es ist und ich werde es wahrscheinlich auch niemals wieder los." Mit seinen Worten machte er sich auf den Weg, in die Entgegen gesetzte Richtung von Banshee und dem Fuchsmädchen.

"Ich werde mal schauen was mein Bau so treibt." meinte er und verschwand dann auch hinter einem Hügel.

»Mal schauen was mein Bau so treibt«


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Akiza



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 19 Apr 2012, 07:04

Geschafft.Ihre Nase beruhte kurz das Fell des Fuches. Sie war überrascht. Das Fell war so weich.Sie zog sich dann aber zurück und legte die Ohren an als ihr ein Böser Blick zu geworfen wurde.Der weißen Fähe kam das gerade ganz schön gelegen, denn sie hatte eh vor sich zu verziehen. Sie rappelte sich wieder auf und schnaufte wie ein Stier durch ihre zwei Nasenlöcher. Normal. Jeder hatte zwei Nasenlöcher. Astray machte sich wohl nichts aus den bösen Blicken der anderen weißen. Er legte erst die Ohren zurück als sie die Kleine weg nahm.Dann bekam sie eine Antwort und die Ohren der Fähe wurden gespitzt.Also war sie 4 Monate alt. Kein Wunder. So wie die Kleine herum lief und Angst hatte. So unabhängig wie sie war.

Als die weiße dann ihren Kopf senkte, seufzte die Fähe innerlich. Hätte sie das lieber doch nicht Fragen sollen? Egal. Sie wollte das wissen. Sie knurrte kurz auf, sie wusste nicht wieso, aber sie tat es einfach. Langsam wandte sie ihren Blick kurz zu Astray und musste schmunzeln. Dann spitzte sie wieder die Ohren als die Fähe anfing zusprechen.“Woher willst du wissen, dass du da durch etwas besonderes bist? Ich finde die Anzeichen ganz normal. Ich werde dich nicht wie eine Göttin behandeln nur weil du die Zeichen hast.“ merkte die Alpha Fähe sofort an und musste sich selbst das grinsen vom Gesicht wüschen.Als sie wieder den Kopf sank, tat die Fähe es ihr es gleich. Dann kam auch schon das Wort Göttin vor. Oh Gott. Sie schüttelte den Kopf und konnte diesen kaum glauben. Dazu sagen tat sie aber nichts. Als die Fähe sich dann entfernte, sah Akiza diese nach und murmelte.“Sie ist Komisch, anders aber ich weiß nicht wieso.“ Langsam sah sie wieder auf und sah auf Astray.

Er hatte diese Mahl wohl einfach bekommen und er wüsste nicht wieso. Es war ihn sogar egal. Warum war es ihn egal? Sie seufzte aber wollte nicht noch mehr fragen. Sie war jetzt schon total unbeliebt. Sie knurrte innerlich und hasste sich dafür, dass sie sich überall ungewollt machte. Naja kann man nichts machen. Sie würden ihre Meinung nie ändern, so ist das Leben. Als Astray dann verschwand, sah sie ihn nach und bellte ihn kurz nach. Der Geruch andere Wölfe würden in den Wald getragen und sie sah sich um. Langsam lief sie auf den Hügel und heulte kurz auf. Vielleicht würden sie die ja hören? Vielleicht auch nicht.
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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   So 22 Apr 2012, 07:42

»Not a hero anymore.«

Ghosttail blickte den Fuchs vor sich an, beobachtete seinen Sohn und lachte leise, als mit dem Fuchs auch sein Sohn in die Luft sprang. Offensichtlich hatte sich nicht nur Finn erschrocken, sondern auch Gaaval. Der kleine Wolf versteckte sich hinter seinem Vater, blickte an der Seite an ihm vorbei und sah den Fuchs an. Ghosttail sah von seinem Sohn auf den Fuchs "Bleib ganz ruhig. Er ist noch klein, vergib ihm seine Neugier." sagte der Weiße und legte sich vor Finn hin.

Auf die Frage des Fuchses hin, lächelte der Rüde freundlich "Ich jage keine Füchse." sagte er mit ruhiger Stimme und wartete auf eine Reaktion des Fuches. Ob er ihm glaubte ? Wahrscheinlich nicht. Er würde sich selbst auch nicht glauben, wäre er in Finns Haut. Wölfe waren in der Tat manchmal ganz schön Hinterlistig. Sobald man ihnen den Rücken zu kehrte, ZACK ! Griffen sie an. Doch, so war er nicht, nein das war nicht seine Welt. Ghosttail war ein freundlicher Wolf, jemand dem man vertrauen konnte.

Gaaval kam langsam hervor, kletterte auf den Rücken seines Adoptievvaters und blickte von dort aus, auf den Fuchs hinab. Der Kleine entschuldigte sich bei dem Fuchs, bat um vergebung. Bat, dass er sein Missgeschick vergaß. Der große Weiße sagte nichts, lies seinen Sohn machen und wedelte leicht mit der Rute. Er hoffte, dass der Fuchs ihm glaubte- er wollte nicht als Blutrünstiges Monster dargestellt werden. Das war nicht seine Art, nicht zwingend "Mein Name ist Ghosttail, und der Kleine ist Gaaval." stellte er sich vor und lächelte ihn wieder freundlich an.

Seine Ohren zuckten herum, er hatte keine Lust von irgend jemanden angefallen zu werden. Wollte keinen möchte gern Wolf, der von sich behauptete, er würde nur das Rudel beschützen wollen. Noch war keiner in der Nähe, doch die Gerüche waren stark. Wo waren sie nur ? Denn ganz so weit weg konnte er ja nicht sein. Wenn er mit Finn fertig war, würde er Heulen, um seine Ankunft zu verkünden. Er wollte nicht als Eindringlich bezeichnet werden.


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 08 Mai 2012, 03:38

Banshee sah zu wie sich die beiden anderen entfernten, sie schwieg und drückte die kleine Füchsin an sich. Sie würde sie beschützen und vor allen Gefahren bewahren. Doch sollten sie wirklich bei diesem Rudel bleiben? Für Banshee würde es eine Zeit der Beweisungen geben, sie wusste das sie nicht wie in ihrem Alten Rudel behandelt werden würde. Woher sollte sie also wissen wie es war, nach Regeln zu Leben? Nach Regeln die sie sich nicht selbst aufstellte? Sie wollte es nicht, nein nicht bei diesem Rudel. Sie sah auf den schlafenden jungen Fuchs und dann zu den beiden anderen, der eine sah nach irgendwas und die Fähe heulte auf um andere zu ihnen zu rufen. Banshee stand auf und senkte den Kopf um den Kleinen Fuchs im Nackenfell zu nehmen und mit ihr an dem Weißen Rüden vorbei zu gehen. Kurz fiel ihr Blick auf ihn, doch dann fing sie mit der kleinen Füchsin an zu traben und verschwand im Wald. Sie lief mit ihrer Ziehtochter im Maul an einem weiteren Wolf vorbei, es schien als würde er sich mit einem Fuchs unterhalten. Kurz stoppte sie und sah den weißen Rüden an, auch er hatte Markierungen an den Augen. Sie schüttelte den Kopf und lief wieder weiter, vorbei an vielen Bäumen und einem kleinen Bachlauf. Sie stoppte noch einmal an den Grenzen und setzte den Jungen Fuchs ab, dies war wohl da erste und das letzte Mal das sie hier gewesen war. Sie seufzte und leckte kurz über das Fell ihrer Tochter und dann ging es wieder auf in eine Ungewisse Zukunft.

läuft an Astray, Ghost, Finn vorbei | verlässt das Revier
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Akiza



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 10 Mai 2012, 06:20

Geschafft.Ihre Nase beruhte kurz das Fell des Fuches. Sie war überrascht. Das Fell war so weich.Sie zog sich dann aber zurück und legte die Ohren an als ihr ein Böser Blick zu geworfen wurde.Der weißen Fähe kam das gerade ganz schön gelegen, denn sie hatte eh vor sich zu verziehen. Sie rappelte sich wieder auf und schnaufte wie ein Stier durch ihre zwei Nasenlöcher. Normal. Jeder hatte zwei Nasenlöcher. Astray machte sich wohl nichts aus den bösen Blicken der anderen weißen. Er legte erst die Ohren zurück als sie die Kleine weg nahm.Dann bekam sie eine Antwort und die Ohren der Fähe wurden gespitzt.Also war sie 4 Monate alt. Kein Wunder. So wie die Kleine herum lief und Angst hatte. So unabhängig wie sie war.

Als die weiße dann ihren Kopf senkte, seufzte die Fähe innerlich. Hätte sie das lieber doch nicht Fragen sollen? Egal. Sie wollte das wissen. Sie knurrte kurz auf, sie wusste nicht wieso, aber sie tat es einfach. Langsam wandte sie ihren Blick kurz zu Astray und musste schmunzeln. Dann spitzte sie wieder die Ohren als die Fähe anfing zusprechen.“Woher willst du wissen, dass du da durch etwas besonderes bist? Ich finde die Anzeichen ganz normal. Ich werde dich nicht wie eine Göttin behandeln nur weil du die Zeichen hast.“ merkte die Alpha Fähe sofort an und musste sich selbst das grinsen vom Gesicht wüschen.Als sie wieder den Kopf sank, tat die Fähe es ihr es gleich. Dann kam auch schon das Wort Göttin vor. Oh Gott. Sie schüttelte den Kopf und konnte diesen kaum glauben. Dazu sagen tat sie aber nicht.Sie ist Komisch, anders aber ich weiß nicht wieso. Langsam sah sie wieder auf und sah auf Astray.

Er hatte diese Mahl wohl einfach bekommen und er wüsste nicht wieso. Es war ihn sogar egal. Warum war es ihn egal? Sie seufzte aber wollte nicht noch mehr fragen. Sie war jetzt schon total unbeliebt. Sie knurrte innerlich und hasste sich dafür, dass sie sich überall ungewollt machte. Naja kann man nichts machen. Sie würden ihre Meinung nie ändern, so ist das Leben. Als Astray dann verschwand, sah sie ihn nach und bellte ihn kurz nach. Der Geruch andere Wölfe würden in den Wald getragen und sie sah sich um. Langsam lief sie auf den Hügel und heulte kurz auf. Vielleicht würden sie die ja hören? Vielleicht auch nicht.

Es verging wirklich nicht mal eine halbe Stunde, dann begab sich die weiße Wölfin bei den anderen vorbei. Kein Wort. Kein Wiedersehen. Keine Erklärung dafür das sie ging. Warum tat sie das? Akiza sah ihr nach, wollte sie aufhalten, tat es aber nicht. Hatte nicht die Kraft dazu. Schon Komisch. Sie verstand diese Fähe nicht, kam zu den beiden und ging einfach. So wirklich schlau war die Fähe wohl nicht. Fand Akiza. Nun war sie mit Astray alleine. Dann nahm sie einen anderen Geruch wahr. Ein Fuchs und einen Rüden? Schon wieder ein Fuchs. Sie sah auf Astray. " Lass uns die beiden mal suchen gehen?"


[SIEHT BANSHEE NACH ; REDET MIT ASTRAY ; BEMERKT GHOST]
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Espoir



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Sa 19 Mai 2012, 23:45

Erkennst du nicht, dass ich mich geändert habe? Lösche dieses Monster aus zudem ich geworden bin!


Die Augen von Espoir lagen kalt und leer auf dem Rüden, der vor ihr stand. Jedoch war sie aufmerksam, sie wollte jede Bewegung von ihm richtig abschätzen und so richtig handeln können. Doch manchmal war dieses ständige 'Beobachten' gerade der Fehler, der einen falsch handeln lässt. Wieso? Weil man auf jedes kleine Anzeichen fixiert ist. So konnte man schnell einen zu schnellen Schlussstich ziehen und die Flucht ergreifen und sich so wieder einmal Irren.
Er sprach. Worte, die nicht einmal ansatzweise die Barriere in ihrem Kopf ankratzen. Dass sie dumm sei hatte sie schon oft gehört. Zu zierlich um alleine zu sein ebenfalls. Alles nichts neues. Es waren nur stumme Buchstaben die zusammengesetzt wurden, so stumme Worte ergaben, durch das Aussprechen für kurze Zeit lebendig gemacht wurden um dann wieder in Espoir´s Kopf zu sterben. Einfach so. Ohne irgendetwas ausgelöst zu haben.
Doch wie schon oft üblich war sie hier nicht erwünscht und wollte gerade eine Pfote vor die andere setzen, als die stille durch ein lautes Knallen durchschnitten wurde. So etwas hatte die junge Fähe schon gehört. Es waren schreckliche Dinge, mit denen die Menschen die Tiere töteten. Sie gingen damit auf die Jagd. Vielleicht waren die beiden Wölfe hier gerade die gejagten. Als dann aber der Rüde davonlief und wollte dass sie ihm folgen sollte wusste die Weiße nicht genau was sie tun sollte. Eben wollte er doch noch, dass sie davonlief. Und nun? Sie schüttelte den Kopf. Aber anscheinend kannte er sich hier aus, vielleicht konnte er sie vor den Menschen beschützen. Ein unnützes Leben beschützen.
Bevor sie sie es sich wieder anders überlegen konnte folgte sie ihm bis vor eine Höhle. Stumm starrte sie ihn an. So wie immer. Etwas anderes konnte sie nicht mehr. Sie hatte alles verlernt. Das Lachen, das Glücklichsein. Das sprechen. Aber wie sollte man ohne Sprechen je neue Freunde gewinnen? Eine dumme Zeitgenossin wollte niemand. Oder?

{Ruuqo;; folgt ihm;; will eigentlich sprechen}
(ich weiß sehr kurz. Ich muss erst wieder in den Chara reinkommen, sorry.)
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Und plötzlich konnte sie fliegen
meine Seele


{YOU ARE ALL CRAZY M O T H E R F U C K E R S}
Die Schuld erdrückt dich, zerschlägt alles was von deiner Seele übrig ist.
Ihr tragt die Schuld daran!


FOREVER TOGETHER ALONE!
Thavese;;Aszhar and I :'D
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Helvetia



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Mo 28 Mai 2012, 04:41

Die Wölfin Namens Helvetia strich durch die achso grosse Welt umher , sie hatte viel gesehen sowohl leid als auch freud. Als sie ihre zierlich feinen Pfoten auf die Steinen legte und näher an den Fluss heran kam , nahm sie sich zwei grosse Schlücke .Sie konnte froh sein das sie sich dabei nicht verschluckte. Als sie fröhlich munter durch die Gegend blickte entdeckte sie ein winziges Versteck auf der anderen Seite des Flusses . Sie sah über den Fluss hinweg und machte einen nicht gerade so freudigen Satz ins eiskalte Nass aber keine bange die Wölfin war sich daran gewöhnt an der Eiseskälte. Stielschweigend schwamm sie mit all grosser müh zu dem Versteck heran , zwar gehörte das Schwimmen definitiv nicht zu ihren besten Diszimplinen jedoch war der Fluss ja so klein daher würde sie jetzt bestimmt nicht gleich ersäufen. Dann am anderen Ufer drehte sie sich leicht im Winkel mit ihren Körper hin und her um das Wasser aus ihrem Fell zu schläudern. Da sah sie doch glatt das fast noch überall Schnee und Eis zu sehen war und sie war so lebensmüde und schwamm auch noch in diesem Fluss! "Ich schwöre mir so etwas werde ich wohl in Hundert Jahren nicht so schnell wiederholen "sprach sie und lachte innerlich dabei, siefuhr sich über ihre Läftzen als ihr Magen zu ihr sprach das er hunger hatte in der wörtlichen Rede verstand sich. Sie folgte ihrem Geruchsinn und verlies immer mehr das Versteck das sie ja eigendlich begutachten wollte , aber nun den ihr Hunger trieb sie nun mal immer etwas weiter umher. Sie streckte ihren Kopf in die Höhe und schnupperte die Gerüche die der Wind mit sich nahm ein.Sie lief dann langsam durch das Unterholz und folgte einer heissen Spur sie hatte nähmlich ein Reh gerochen.Damit das Reh sie nicht riechen konnte wülte sich Helvetia in desen Kothaufen um ihren eigenen Geruch zu übertunken wie es Wölfe so machten.Als sie dem Reh sehr nahe war duckte sie sich und sah es geduldig an es schien ein Rehbock zu sein.Der Rehbock kaute genüsslich an ein Stück Gras und hatte sein Gesicht nahe am Boden, er schien die Wölfin nicht bemerkt zu haben.Helvetia sprang aus den Streuchern hervor und biss dem Rehbock gezielt in den Hals hinein , der Bock schlug mit den Füssen wie wild umsich, so lange bis es ihm den Atem verstummte. Als sie gerade den Bock fressen wollte roch sie andere Wölfe in ihrer nähe sie lief dann mit dem Reh im Hals zu den anderen Wölfen . Sie sah auf Akiza und Astray aber lies die Beute dabei nicht los.

[ Erbeutet einen Rehbock und läuft auf Akiza und Astray zu]
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Minohem



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Di 05 Jun 2012, 09:55

Ein Tropfen. Unwillig zuckte der weiße Rüde mit seinen spitzen Ohren. Noch ein Tropfen. Langsam blubberten Gedanken in ihm auf, so schwerfällig, als ob sie gegen den Widerstand eines zähen Schlicks an die Oberfläche dringen würden. Der Wolf gab einen undefinierten Laut von sich und tastete mit seiner Zunge die schwarze Nase ab, auf die ein weiterer Wassertropfen fiel. Mit einem müden Knurren, schlug er seine grünen Augen auf. Dann streckte er sich, hob den Kopf ein Stück an, ließ ihn dann aber wieder auf seine Pfoten sinken. "eigentlich gibt es keinen Grund sich aufzuraffen...", dachte er, dessen Namen Minohem war und sein Blick glitt über die Dinge, die in seinem Blickfeld waren. Seine dreckigen Pfoten, besudelt vom Schmutz der letzten Tage. Seine Krallen, lang, scharf und tödlich. Seine Schnauze, ebenfalls dreckig und nun auch noch nass von dem Wasser, das von einer Wurzel die die Höhlendecke durchbrochen hatte, tropfte. Die Wände der engen, dreckigen Höhle, die mehr ein Erdloch am Stamm eines Baumes, als eine angemessene Behausung für ihn war. Schwerfällig atmete ein. "Es gibt Tage an denen man am besten erst gar nicht aufsteht.", dachte er bedrückt und blieb in der Schlammlache liegen, in die sich der Erdboden über Nacht gewandelt hatte. "Sieh dich nur an... Minohem. Was ist aus dir geworden? Nun streifst du schon seit über 50 Monden durch die Welt. Und Ziele... ja welche Ziele sind dir noch geblieben? Jenes eine ist nun endlich abgegolten... doch was nun?" Sanft legte er sich selbst eine Pfote auf sein linkes Auge und gedachte seinen Begegnungen und Kämpfen, die hinter ihm lagen. Für einen kurzen Moment tauchten vor seinem inneren Auge die Bilder verschiedener Rüden und Fähen auf, die in seiner Nähe gewesen waren. "Killer...Ruhe nun in meinem Namen. Kaala...was für eine Vergeudung. Nightrun...verbunden im Hass. Kibo... Was ist aus dir nur geworden?" "Beginnt hier ein neues... Spiel, das letztendlich nur Zeitvertreib ist, oder werde ich hier letztendlich meine Bestimmung finden? Fremd euch allen bleibt ihr mir immer fern." Ein leicht gehässiges Lächeln legte sich für einen Moment auf seine Leftzen, als er an die vergangenen Rudel dachte. "Narren. Dummköpfe. Menschenschmeichler, Kojotenkacke.", wisperte er ton- und kraftlos, ehe er sich aufraffen konnte und aufstand. Verschlafen gähnte er, nachdem er sich geschüttelt hatte um einen Teil des Schmutzes aus seinem einst so schneeweißem Fell zu entfernen. "Wenigsten wird mich hier niemand erkennen.", dachte Minohem und zwängte sich durch den engen Höhleneingang, hinaus in den Halbschatten einer dichten Trauerweide, deren Zweige in das klare Wasser eines Flusses eintauchten. Sein Magen zog sich schmerzhaft zusammen, als sein Körper allmählich erwachte, doch fürs erste ignorierte Minohem und verkniff sich jegliche Lautäußerung. Unsicheren Schrittes tappste er an das Ufer und betrachtete sein Spiegelbild im kühlen Nass. "Wird Zeit, dass ich mich in den Wald wage. Möglicherweise finde ich ja dort etwas... interessantes. Zu dieser Zeit sollten eigentlich nur interessante Dinge geschehen.", dachte er grinsend ließ sich dann in das flache Wasser fallen, welches rasch den Schmutz und Schlamm aus seinem Fell wusch.
Nachdem Minohem sich ausgiebig gesäubert hatte, sprang er aus den Fluten und begann langsam in Richtung des ausgedehnten Waldes zu traben, der sich vor ihm erstreckte. "So fühlt man sich doch gleich viel lebendiger.", dachte er grimmig und entblößte seinen Fänge, da er zum ersten Mal seitdem er wach geworden war einen Hauch von Leben in sich spürte. "Auf zu neuen Ufern!", spornte er sich selbst an und stieß ein lautes Heulen aus, so als ob er die Welt vor ihm warnen wollte. Dann trabte er langsam, doch stetig los...

[Wacht auf, wäscht sich, hat Hunger, läuft in Richtung des Waldes, befand sich Süd-Östlich des Rudelplatztes am Ufer des Flusses.]
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Akiza



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Mi 06 Jun 2012, 05:26

Die weiße Fähe hob ihren Kopf als sie den Geruch eines toden Tieres in die Nase bekam. Blut. Genau das wollte sie gerade zwischen ihre Lefzten und Zunge spüren. Sie spitze dann ihre runden Ohren und sah in desen Richtung. Astray war in diesem Moment neben Sachen, sie hatte ihren Blick auf das Gebüsch gerichtet. Seit 3 Tagen ohne etwas zwischen den Lefzten gehabt zuhaben,setzte sie eine Pfote nach der anderen und fixierte das Gebüsch genau. Sie hatte Hunger und das wurde durch das Knurren ihren Magen nur noch bestätigt. Als eine weißbraune Fähe aus den Gebüsch kam, knurrte sie auf und blickte das Tote Reh an. Akiza leckte sich über die Nase, dann über die Lefzten und lies ein Schmazter von sich. Sofort rannte sie auf das Reh los und biss hinein. Den Wolf beachtete sie kaum. Für Akiza war sie keine Herrausfoderungen.

Ihre scharfen weißen Zähne bohrten sich in das Bauchfleisch des Rehes. Das Blut lief an den Fell des Rehes runter und tropfte auf den Boden. Vermischte mit den Boden und färbte den Rasen rot. Das gefiel der weißen und sie schüttelte schnell ihren Kopf und riss an dem Fleisch herum.Es knackte oft und als das Fleisch sich nun löste und jetzt in diesem Moment Akiza gehörte,spritze das Blut nur so zu den Seiten und traf die beiden Wölfe. Voller Hektik, endlich etwas zwischen ihren Zähnen zuhaben,lief die weiße davon. Sie hoffte das Astray alleine klar kam. Er war ein Rüde also bitte. Er musste alleine Klar kommen. Auch wenn Akiza ein Rudel bilden wollte, hatte sie die Alpha Aufgaben noch nicht wirklich verstanden oder unterschätze es einfach.

Schnell lief sie durch den Wald. Ihr Revier. Ihr Eigentum. Ihre Ohren waren zurück gelegt und die Augen etwas zusammen gekniffen. Durch den gegen Wind wurde ihr Tempo verlangsamt. Plötzlich krachte sie in einen anderen Rüden hinein.Sie lies sofort ihre Beute los und schnappte nach den weißen und rappelte sich auf. Mit gespreizten Beinen, gesenkten Kopf, gefletschen Zähnen und zirück gelegten Ohren stand sie vor den noch liegenden Wolf. Ein Knurren kam noch nicht aus ihre Kehle. Erst wenn er sich bewegen sollte.


[klaut das Essen | läuft hektisch durch den Wald | rennt gegen Mino]
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Minohem



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 07 Jun 2012, 09:43

"Bisher habe ich keinerlei Zeichen für ein Rudel entdeckt und nun so etwas...", dachte Minohem, sobald er sich von dem Zusammenprallerholt hatte. Sein Blick tastete Akiza ab und rasch fasste er für sich die Situation zusammen. "Entweder ist sie droht mir aus Angst oder sie hat ein Ego das an meines heranreicht." Ein kurzes Grinsen konnte Minohem sich nicht verkneifen, denn etwas Komisches hatte die Situation schon. Aus seinem Grinsen heraus zog Minohem nun seine Leftzen zurück und entblößte ebenfalls sein Fänge. Auch er verzichtete auf ein Knurren, doch waren seine Gründe anderer Natur. "Hat man dir nicht beigebracht, dass es gefährlich ist alleine durch die Welt zu rennen?", spottete er mit melodischer Stimme und versuchte die Fähe so zu einem dummen Angriff zu verleiten. Zugleich bewegte er seine Pfoten unmerklich und suchte sich einen sicheren Halt, sodass er sofort reagieren können würde. "Na los.", dachte er unruhig und spürte, wie das Adrenalin durch seinen Körper wogte. "Ich werde ihr den Bauch aufschlitzen, ihr die Kehle herausreißen und letztendlich mich an ihrer Beute laben" Der Geruch des Fleisches, das direkt neben ihm gelandet war, zog ihn magisch an, doch Minohem wusste zu gut, dass es ein Fehler wäre seinen Blick auch nur für eine Sekunde von Akiza zu nehmen. "Aber nett von dir, mir etwas Fleisch zum Empfang anzubieten.", stichelte Minohem weiter und sprach die Worte so, als ob es für ihn eine Selbstverständlichkeit wäre. "Na komm schon. Gibt mir nur eine kleine Blöße. Lass mich nur einen Moment aus den Augen, setz eine Pfote falsch auf oder... kehre mir den Rücken und du bist fällig.", dachte der weiße Rüde, doch äußerlich war dem nichts anzumerken. Noch immer lag er wie zuvor halb am Boden und bewegte seine Rute ab und zu mit einer peitschenden Bewegung, mit der er die Fähe abzulenken gedachte.
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Astray



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 07 Jun 2012, 10:49

Fähe
»Mein Revier, meine Fähe«

Nachdem er von den zwei Fähen und dem Fuchs verschwunden war, hatte er schnell seinen Weg in Richtung Bau eingeschlagen. Obwohl er erneut alleine gewesen war, war es ihm egal, denn er war es schon so lange gewesen, da würde er es auch weiterhin aushalten. An seinem Bau, welcher durch einen Schneehaufen zu gebaut wurde, blickte er diesen an. Ein tiefes brummen entkam seiner Kehle als er sah, was das Wetter, mit seinem Zuhause angerichtet hatte. Langsam aber sicher, machte sich der weiße Rüde daran, sein Zuhause frei zu schaufeln, denn in diesem, würde er heute Nacht schlafen müssen, wenn er nicht ein neues finden würde.
Immer wieder kamen leichte Böen und trieben neue Gerüche in seine Nase, immer wieder tauchten verschiedene Tiere in den Gerüchen auf, doch keines, welches ihm sorgen bereitete. Fast am Ende des Schneehaufens angekommen, roch er jedoch etwas, das in ihm eine unbekannte Wut entfachte. Ohne zu wissen warum ihn der Geruch von Akiza und einem fremden Rüden so sauer machte, ging er los, folgte dem Geruch. Er wusste nicht warum, schliesslich war Akiza nicht seine Fähe, oder etwa doch? Hatte er sie beansprucht ohne etwas davon zu wissen? Warum sagte sein Körper das sie sein war, das kein anderer Rüde sie haben durfte? Er wusste es nicht, doch war ihm eins Klar, sie war seine Fähe und kein anderer hatte etwas in ihrer nähe zu suchen, ohne seine Erlaubnis zu haben.
Wenige Minuten später hatte er sein Ziel erreicht und ging sofort knurrend zwischen die beiden. Aufgebaut und mit angespannten Muskeln, stellte er sich schützend vor die Fähe und zeigte dem Rüden, das er es erst gar nicht versuchen brauchte sie für sich zu beanspruchen. "An deiner Stelle wäre ich vorsichtig." Der Rüde bestärkte seine Haltung durch diese Aussage und würde für Akiza kämpfen wenn es sein musste, auch wenn er sie bis vor kurzem nicht mal in seiner nähe hätte haben wollen.

»Akiza && Minohem«


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Akiza



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 07 Jun 2012, 11:10

Die Weiße sah ihn immernoch bedrohlich an und lies dann doch ein Knurren aus ihrer Kehle erklingen als Minohem sich bewegte. Als er meinte, ob man ihr nicht gesagt,dass es Gefährlich wäre alleine durch den Wald zulaufen, musste sie fast Lachen und bewegte ihre Ohren etwas hrum, als Zeichen das sie den Satz ziemlich lustig fand."Wenn man dir so etwas beigebracht hat,dann bitte. Ich brauche keinen Schutz mehr." meinte sie dann und stellte sich wieder aufrecht hin und nahm die Beute an sich. Als er meinte,dass sie es ihn als 'Empfang' mit gebracht hatte. "Zu Faul selbst zu Jaggen?" fragte sie dann. Eine Spur von Angst war bei der Fähe nicht zu bemerken. Vielleicht war sie auch nur Ubermütig oder vielleicht wirklich so Angstlos. Sie stellte ihre Ohren auf und sah kurz zurück,sehr kurz. Minohem könnte nicht zum Angreifen kommen. Dann sah sie ihn wieder an und als sie den Geruch von Astray in die Nase bekam,rümpfte sie diese.

Als er dann zwischen den beiden ging, tappste sie leicht zurück und knurrte Astray kurz warnend an. Was fällt ihn ein? Akiza gehörte nicht ihn. Nicht das sie wüsste. Sie klemmte leicht ihre Rute ein. Zwei Rüden, bei der Paarungszeit waren ihr nicht gerade Geheuer und schon sah man etwas Angst in ihren Augen. Die Alpha Fähe sah auf ihr 'Mitglied' und grinste leicht. Erst wollte Astray sie gar nicht haben und sie verscheuchen aber nun wollte er für sie sterben. Sie verdrehte ihn wohl schnell den Kopf. Was wohl mit der anderen Fähe passiert ist? - Egal. Sie konzentriete sich nur noch auf die zwei Rüden vor ihnen.

[lacht Minohem aus | wundert sich über Astray]
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ALLES WIRD GUT ! HÖRST DU?
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Helvetia



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 07 Jun 2012, 20:16

Der Schwarze Wolf der Familie


Helvetia wurde stinksauer als Akiza diese törichte Naive Wölfin ihr die Beute stahl eigendlich hatte sie ja vorgehabt diese zu teilen aber so sicherlich nicht. Sie war entschlossen sie im ernsten fall schwer zu verletzten um dem Dummen Ding eine Lektion zu erteilen das man nicht mit Helvtetia herumspringen konnte wie man wollte .Schliesslich war Helv eher von Männlicher Körperstruktur und Art inbegriffen im standen so wütend zu werden das man ihr am liebsten zu einer Dummheit auferzwingen liese."Kleine miese Rate mit ihrem Verhalten hat sie mich zur heissglut getrieben jetzt erwartet sie ein ganz böser Rache Akt von mir!"sprach sie so zornig das sie ihre selbstbehärschung wohl für immer verlor doch eine musste ja schliesslich das Schwarze Schaf sein .Sie stürmte durch die Wälder empor sah auf die Weissen Wölfe und verfing sich in der Kehle von Akiza wieder."Gib mir meine Beute zurück oder du wirst es bitter bereuhen !"sprach sie knurrend und ignorierte diese anderen Beiden stumpfsinigen Wölfe .Sie war föllig auser rand und band und wen man nun eingreifen würde wäre sie im stande die Kleine zu töten ohne mit der Wimper zu zucken.Ihre zähne borten sich langsam mehr in Akiza's Nacken sie wollte an ihr Ziel kommen nähmlich an ihre Beute und sich auch dafür rächen das man dachte man könnte sich so leichtsinnig mit ihr anlegen."Ich habe ziemlich viele Geschwister aber so ein Balg wie du es bist ist mir noch nie unter die Krallen gekommen !" sagte sie zorrnig und knurrte feindselig , sie verspürte keinerlei Furcht auch nicht vor dem Schädelköpfigen Wolf der sich grösser Machte als er eigendlich war.

[stürtz sich auf Akiza und droht ihr ]
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Minohem



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Fr 08 Jun 2012, 02:31

In dem Moment, als Akiza sich das Fleischstück schnappte, gedachte Minohem zuzuschlagen, doch einen winzigen Moment, bevor er seinen Gedanken in die Tat umsetzen wollte, kam der Wind mit einem Mal aus einer anderen Richtung und trug den Geruch eines anderen Rüden der schnell näher kam zu Minohem. "Dein Partner?", sagte er, doch sein süffisantes Grinsen wies bereits darauf hin, dass ihm klar war, dass es sich bei dem Rüden nicht um Akizas Gefährten handelte, so sehr dieser auch genau den Eindruck vermitteln wollte. "Sieht mir ja eher nicht danach aus." Minohem gähnte spielerisch und stellte sich gelassen hin. Ihm war Akizas Reaktion aufgefallen und er hatte bereits seine Schlüsse gezogen. "Genau das meinte ich mit "Es ist gefährlich allein durch die Weltgeschichte zu traben."" Nun nahm der weiße Rüde zunächst einmal den Neuankömmling unter die Lupe. "Der typische, kraftstrozende Alpha, der dennoch nur von seinem Schwanz gesteuert wird?", mutmaßte er und beschloss sich Astrays Aussehen und Geruch für später einzuprägen. Er war ihm unsympathisch. Nicht nur, weil sein Erscheinen Minohems sicher geglaubte Beute in unerreichbare Distanz hatte rücken lassen, oder weil er Minohem sein kleines Spiel mit Akiza verdorben hatte - nein der Rüde hatte etwas an sich, das Minohem bei zu vielen Alphas in der Vergangenheit gesehen hatte, und das er aus seinen ganz eigenen Gründen verabscheute. "Ich glaube alleine schon um ihm eins auszuwischen würde ich es mit dieser Fähe treiben..." Sein Grinsen wurde bei dem Gedanken augenblicklich etwas breiter, doch gerade als Minohem sein Maul öffnete um mit einem weiteren Kommentar etwas Zwist und Streitigkeit zu säen, erledigte sich dies in Form von Helvetia von ganz alleine.
Weiterhin grinsend beobachtete er die Fähe bei ihrem Angriff und überlegte, für was er sich nun entscheiden sollte. "Einerseits könnte ich ihr helfen.... doch die Frage ist wie dankbar sie wäre. Und wie nützlich sie sein könnte. Die andere Möglichkeit der anderen Fähe beizustehen könnte mir zwar ebenfalls etwas bringen, aber ich habe mich selbst noch nie als Werkzeug für so etwas gesehen." In dem Moment, als Akiza wegen des Nackenbisses sich kaum bewegen konnte und Astray von der Angreiferin abgelenkt war, sprang er an diesem vorbei, riss sich ein Stück von dem Fleisch ab und entschied sich für die dritte Möglichkeit: Schnell entfernte sich Minohem von den drei Wölfen und näherte sich gleichermaßen dem Wald. "Was für eine Ankunft.", dachte er, als er zwischen den ersten Büschen verschwand und immer tiefer in das Dicklicht vordrang. Lustvoll kaute er während des Laufens auf dem rohen Fleisch und genoss den Geschmack, den er schon mehrere Tage nicht mehr geschmeckt hatte. "Ich bin mir sicher, dass mir diese weiße Fähe folgen wird. Sei es aus Neugierde oder aus Dummheit.", dachte Minohem erwartungsvoll, ließ sich letzendlich an einem dicken Baumstamm nieder und begann seine rechtmäßig gestohlene Beute zu verzehren.
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Namid



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Sa 09 Jun 2012, 00:42

Schattenschleicher, so hatten sie ihn immer genannt. Er war unsichtbar, wenn die Schatten über sein Fell schlichen, weil er sich bewegen konnte wie ein Geist - ohne jeden Laut. Allerdings war das auf diesem verdammten Drecksboden, der sich nicht entscheiden konnte, ob er matschig war oder doch gefroren, ein gottverdammtes Abenteuer. Genervt kräuselte Namid die Lefzen und starrte wütend den Waldboden an. Hier und da war der Schnee bereits sehr gut weggeschmolzen, was hieß, dass er bis zu den Knien im Schlamm versank. Und dort, wo der Schnee nicht geschmolzen war, versank er bis zum Bauch in der eiskalten, feuchten, weißen Masse. Er hasste den Schnee. Er hasste das Tauwetter. Und er hasste dieses Revier. Natürlich war es ein Revier. Er war ja nicht so bescheuert und hatte die ganzen Duftmarken an den Bäumen nicht bemerkt. Aber er würde den Teufel tun, seine Route zu ändern, nur um dem Rüden, dem dieses Revier gehörte, aus dem Weg zu gehen. Lieber würde er es auf eine Konfrontation ankommen lassen.
Außerdem war Namid ja offensichtlich auch nicht der Einzige, der keinen Wert auf Reviergrenzen zu legen schien. Er roch andere Wölfe, vielleicht vier, fünf oder sechs, mehr oder weniger zusammen. Sie waren in der Nähe. Vielleicht sollte er doch wieder darauf achten, still zu sein ... nein, wieso auch. Er hatte schon lange nicht mehr mit anderen Wölfen zu tun gehabt, seiner Meinung nach ein wenig zu lange. Er war vielleicht ein Einzelgänger durch und durch, aber niemals gänzlich allein. Er mochte die Einsamkeit, ja. Aber er wusste auch, dass man ohne Kontakte einging. Wie hatte sein Vater doch immer so schön gesagt? Sage mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist. Und er hatte recht gehabt, das hatte Namid erst feststellen dürfen. Nur, wenn man auch sprach, konnte man sich verhalten. Ansonsten war es nur ein sinnloses Dahinvegetieren ...
Jetzt konnte Namid ihre Stimmen hören. Er verstand nicht, was sie sagten, er hörte sie nur. Zwei Stimmen von Rüden, einer von ihnen schien der Alpha des Gebiets zu sein. Zwei Stimmen von Fähen. Sie klangen nicht, als würden sie sich unterhalten, eher im Gegenteil. Sie stritten sich. Ein belustigtes Lächeln legte sich auf die Züge des Fünfjährigen, als er sich weiterhin seinen Weg durch das Unterholz bahnte, lautlos jetzt. Der Wind, der gerade gedreht hatte, als er in Riechweite gekommen war, stand zum Glück jetzt auch auf seiner Seite, sodass er sich den Fremden unbemerkt nähern konnte. Es ging also um Beute. Natürlich. Irgendwie ging es, wenn zwischen Wölfen Streit ausbrach, immer um Beute. Oder um Reviere oder um Fähen, aber naja. Meistens eben um Beute. Überaus interessant, dass sie der Meinung waren, dass man anderen ohne Konsequenzen etwas klauen durfte. Er setzte sich auf die Hinterpfoten und seine buschige Rute kringelte sich um seine Pfoten. Sie würden ihn nicht sehen. Er sah sie aber sehr wohl. Sie alle.

{ wandert xxx angepisst vom Wetter xxx Gedanken xxx beobachtet MINOHEM, HELVETIA, ASTRAY und AKIZA }
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Raven



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 14 Jun 2012, 04:19

Die Dunkelheit ist mein Zuhause

Die Blätter tänzelten, die Tannen sträubten sich, der Schnee der schmolz. Ein leises platschen war immer wieder zu hören als die Bäume den Schnee hinab schüttelten, sich von dem kalten weißen befreiten. Zwischen denn Baumkronen konnte man hinauf schauen, der Himmel war an einigen Stellen klar. Die strahlen der Sonne fanden ihren Weg durch die Wipfel und ließen das Weiße unter ihren Strahlen schmelzen. Der Kalte Boden sonderte Rauch ab, welcher hinauf in den Himmel stieg und baldigen Regen ankündigte. Die Feuchte Lust drang in jede Ritze und sorgte dafür, das der Wind kälter erschien als er eigentlich war. Immer wieder hörte man Rascheln, in den Bäumen und auf der Erde. Tiere suchten nach Nahrung, Vögel kreisten am Himmel, schauten sich die Welt an wie sie neu erschien, sich von dem weißen Kleid befreite.

Du, mein schwarzer Bruder, komme hinab und helfe mir auf, helfe mir beim fliegen. Sei mein Flügel der mich trägt, sei mein Auge das mich sehen lässt, sei mein Herr...

Langsam öffnete der Rüde seine Augen und blickte auf die Wurzeln die sich über ihm erstreckten. Tief atmete er durch und schüttelte die Müdigkeit von seinem Fell. Kleine Tautropfen liefen hinab und sammelten sich unter seinem Körper, bildeten eine Pfütze aus Wasser, durchnässten sein Fell. Seine Krallen bohrten sich in den Matsch unter sich als er sich aufrichtete und aus seinem Unterschlupf kroch. Sein Blick fiel hinauf, hinauf in den Himmel, dort wo die schwarzen Vögel kreisten. Wie gerne wär er doch nun bei ihnen, bei den Herrschern der Lüfte. Er verharrte noch eine ganze Weile, schaute ihnen zu wie sie dort flogen, über seinem Kopfe kreisten. Ein lautes Krähen war zu hören, als sie alle verschwanden, sie verschwanden und ließen ihn zurück, einsam und verlassen. Seine Pfoten trieben ihn voran, unwissend darüber was vor ihm lag. Oft hatte er sich gefragt ob es ein Ende der Welt gab, einen Ort ohne Wiederkehr, der Ort an dem die Welt aufhörte. Ein schwarzes Loch das alles in sich hinein sog, alles verschlang was zu nahe kam.


»Du mein schwarzer Bruder, zeig mir deine Welt.«
»Allein • streift umher«

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Bloodmoon



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 14 Jun 2012, 04:42

"Wenn der Mond hell erstrahlt, ist seine Kriegerin nicht weit…"

Die graue Fähe mit dem Namen Bloodmoon lief mit leichten schritten über den matschigen Waldboden. So manch einer würde sagen es sähe schon fast elegant aus wie sie einige Äste und steine übersprang. Wie lange war es schon her dass sie sich von ihrem Ziehvater getrennt hatte? 2 Jahre? Ja, das könnte hinkommen. Er hatte sie früh wieder ihrem Schicksal überlassen. Aber nicht weil er sie sterben lassen wollte, nein, eher weil er der Meinung gewesen war das sie nun auf sich selber aufpassen konnte. Und wie man sieht hatte er recht gehabt. Bloodmoon war ihm dankbar. Er hatte sie gerettet und beigebracht was sie wissen musste. Mit einem Schlag blieb Bloodmoon stehen und legte leicht die Ohren an. Vorsichtig schnupperte sie in der Luft. Kein Zweifel, hier war eine Revier Grenze. Wen das Revier wohl beherbergen mochte? Die graue war zunächst etwas unsicher ob sie es wagen sollte die Grenze zu überschreiten. Sie kannte diese Gegend nicht und auch die Wölfe hier nicht. Es könnte zu unnötigen Kämpfen kommen und das gewiss nicht das was sie wollte. Aber wer wäre sie denn wen sie jetzt ängstlich von dannen ziehen würde? So würde sie niemals ein Rudel finden dem sie sich anschließen konnte. Kurz entschlossen lief sie weiter. Dabei beobachtete sie ihre Umgebung aufmerksam. Dass einigen Stellen noch Schnee lag freute Bloodmoon. Sie mochte den Schnee, sogar sehr. Immer wieder mal lief sie durch Schneebedeckte Flächen und grinste leicht. Aber jetzt war keine Zeit mehr für Albereien wie Bilder mit ihren Spuren zu zeichnen, oder so. Mit leichten schritten lief sie über den Matschigen Boden. Sie wusste nicht genau wo sie hin sollte. Einige starke Windböen zehrten an ihrem Fell, aber das schien ihr nicht wirklich etwas aus zu machen. Bloodmoon kam an einem eher kleinen Bach an. Die graue Fähe beugte sich zum Wasser und trank einige schlucke des kühlen Nass. Nachdem sie also ihren Durst gestillt hatte entschied sich Bloodmoon dazu sich etwas auszuruhen. Gedacht getan. Die Fähe suchte sich ein schattiges Plätzchen wo noch etwas Schnee lag und ließ sich dort nieder. Bloodmoon konnte der Versuchung sich im Scnee zu wälzen nicht wiederstehen. Ihr nun nassen Fell hatte noch ein paar Schnee, oder eher Eisklumpen darin. Aber ihr machte es nichts aus. Warum auch? Die graue legte den Kopf auf die gekreuzten Vorderpfoten und beobachtete die Umgebung. Nein, sie war nicht müde, aber eine kleine Pause würde ihr gut tun.

Bald vernahm ihre feine Nase einen fremden Geruch. ein Wolf, unverkennbar. Aber ob Rüde oder Fähe vermochte sie noch nicht zu deuten. Leicht neugierig erhob sich Bloodmoon und lief in die Richtung, immer ihrer Nase nach. Je näher sie kam desto unentschlossener wurden ihre Schritte. Was wenn der Wolf zum Rudel gehörte dessen Revier dies war? Sie schnupperte noch einmal. Nein, eher nicht. Es lag kein Geruch des Rudels in dem Geruch des Wolfes. Also entschied, doch weiter zu gehen. Sie hatte schon länger nicht mehr mit Artgenossen Kontakt gehabt. Und langsam musste sie auch mal jagen. Zu zweit hatte man mehr Chancen auf Beute, vorausgesetzt man würde zusammen jagen. Und wenn nicht konnte sie immer noch alleine gehen. Aber das war jetzt egal. Sie hatte den Wolf bald erreicht. Es war ein schwarzer Rüde. Noch hatte Bloodmoon sich im Unterholz Versteck. Zum Glück wehte ihr der Wind entgegen, was sic aber noch ändern konnte. Die graue beschloss den Fremden erst einmal zu beobachten. So schlich sie langsam durch das Gebüsch während der Rüde lief. Immer in der Hoffnung das er sie nicht bemerken würde.

[kommt in das Revier | geht zu einem Fluss | bemerkt Raven | beobachtet Raven]
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"wenn der Mond hell erstrahlt, ist seine Kriegerin nicht weit..."
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Zuletzt von Bloodmoon am So 17 Jun 2012, 22:42 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Elegit Deus



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 14 Jun 2012, 07:14

als hätte ich nie auch nur eine chance gehabt.

Zartes Licht fiel durch ein kleines Loch in der Decke der Höhle. Wenn man durch das Loch blicken würde, würde man ein ziemlich kräftiges Wesen erblicken. Bei genauerem hinschauen würde man sogar die großen Pfoten und den großen Kiefer sehen. Und dann war es einem klar. Dieses Wesen war der Tod in Person. Elegit Deus, hieß die kräftige Wölfin die nun ihre Augen öffnete und den Kopf schüttelte. Langsam sah die schwarze Wölfin sich um. Sie wusste nicht mehr wie sie hier her gefunden hatte aber dann erinnerte sie sich wieder. Sie war aus der Nähe des Dorfes in den Wald gelaufen. Sie hatte im Dorf nach etwas fressbarem gesucht doch nichts gefunden. Nun würde sie hier weiter durch den Wald ziehen, immer auf der Suche nach etwas was den Tod zwischen ihren Zähnen suchte. Elegit Deus stand auf, streckte sich und schüttelte sich den Staub aus dem dunklen Fell. Langsam, aber dennoch mit lauter Vorfreude auf die Sonne krabbelte die große Wölfin aus dem Bau. Das zarte Licht stach in ihren Augen und sie musste ein paarmal Blinzeln bis sie dann doch tatsächlich ihr erstes Opfer ausgemacht hatte. Dort neben dem Baum saß ein großer schwarzer Vogel. Elegit schaute sich um. Warum saß er da. Einfach so in der Landschaft rum. Es könnte auch eine Falle sein, doch der Hunger von Elegit Deus war größer als die Vorsicht. Langsam pirschte sie sich an den Raben heran. Immerhin konnte sie noch jagen. Die schwarze Wölfin machte einen großen Satz und verfehlte den Raben. Denn dieser hatte sich doch noch dazu entschlossen in die Lüfte zu gleiten, aber dennoch viel Elegit etwas aus. Der Vogel konnte nicht richtig fliegen. Das war ihre Chance. Immer schneller folgte die Wölfin dem Raben. Sie folgte ihm durchs dichte Unterholz des Waldes. Den Blick kaum auf den Boden gerichtet. Da! Der Rabe war ganz nah. Schnell stoppte die Wölfin und sprang noch in gleicher Sekunde hoch um nach dem Raben zu schnappen. Der Rabe aber flog einfach weg und Elegit landete unsanft wieder auf dem Boden. Genau vor die Füße eines schwarzen Wolfsrüden. Gleich rappelte sich die Wölfin auf und schüttelte sich. Dann sah sie den Rüden und winselte leise. Sie wollte keinen Stress, deswegen neigte sie leise den Kopf. In ihrem Zustand würde sie keine Chance gegen den Rüden haben.

[ alleine xx schläft xx rabe xx jagd xx RAVEN ]
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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 14 Jun 2012, 08:57

Jeka blieb stehen. Vorsichtig schnüffelte sie in der Luft. Es war unverkennbar eine Reviergrenze. Was hier wohl für ein Rudel lebte? Ob sie nett waren? Ihre Rute begann leicht zu Wedeln. Entlich wieder Gesellschaft. Sie war schon länger auf kein anderes Revier gestoßen und daher hoffte sie auf eine nette Plauderei. Darüber, dass sie hier vieleicht nicht willkommen sein könnte, dachte sie nicht wirklich nach. Sicher war es schon vorgekommen, dass man sie vertrieben hatte, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt, oder? Ohne weiter nachzudenken drang die schwarze in das fremde Revier ein. Doch schon kurz danach fing ihr Magen an zu knurren. Jekaterina hatte Hunger. Großen Hunger sogar. Sie schnupperte in der Luft und erfasste den Geruch, eines Hasen. Leise folgte sie seiner Spuhr. Und da, genau vor ihr saß er. Jeka duckte sich und schlich noch ein paar wenige Schritte an den Hasen herran. Ganz vorsichtig, damit er sie nicht bemerken würde. Das kleine Tier war noch recht jung und mit einem dicken Grasbüschel beschäftigt. Er war wirklich sehr unaufmerksam, denn Gefahr, in Form Jekaterinas, kam immer näher. Mit einem Satz sprang sie auf ihn und konnte ihn an seiner Blume ('Schwanz') erfassen. Sie zog ihn etwas näher an sich und drückte ihn mit einer Pfote feste auf den Boden. Mit einem festen Biss in den Nacken tötete sie ihn. Dann begann sie, den kleinen Hasen zu fressen. Nachdem Jeka fertig war, lief sie durch die Gegend, als sie in der Ferne einen Wolf im Unterholz entdeckte. Leise schlich sich die junge Wölfin an.

``Was treibst du da?´´

Fragte sie neugierig und setzte sich auf ihr Hinterteil. Sie blickte die Graue Wölfin an und lächelte freundlich. Jeka war eine freundliche Wölfin und stehts gut gelaunt. Was jedoch nicht immer alle sehr toll fanden. Da Jekaterina noch andere Wölfe riechen konnte mussten hier auch noch mehr sein. Ob die Wölfin zu ihnen gehörte? Jeka wusste es nicht. Vielleicht war hier ja auch ein ganzes Rudel. Natürlich, es war nicht sehr Sinnvoll, einfach in einem anderen Revier rumzulaufen. Doch irgendwie störte die junge Wölfin sich gerade nicht daran.


Zuletzt von Jekaterina am Do 14 Jun 2012, 11:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Raven



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 14 Jun 2012, 09:54

Leise Pfoten auf dem Boden

Lange Äste streckten sich in den Weg den der Junge Rüde beschritt, Steine erschwerten den Marsch, Stämme lagen verwahrlost am Boden. Gezeichnet durch die Natur veränderte sich das Leben. Bäume starben vor den Augen der Tiere, neue wuchsen und begannen zu Leben, das war der Kreis des Lebens. Ein jedes Tier hatte einen Kreis, egal ob Fleisch- oder Pflanzenfresser, egal ob Groß ob klein.
Immer wieder musste der Rüde mit ansehen wie ein Tier seinen Wunden erlag, seinem Alter untergeben oder von einem Räuber nieder gestreckt, doch machte ihm dies nichts mehr aus, denn er war damit aufgewachsen. Er erblickte einen toten Vogel, welcher erfroren schien. Ein kleiner bunter, welcher nicht hier her gehörte, verflogen im Sturm, umgekommen vor kälte, erlegen der Natur. Für einen Moment schloss er die Augen und senkte seinen Kopf. Ein letztes mal dachte er daran, wie dieses Tier gelebt haben könnte, wie dieser Vogel am Himmel flog, bevor er weiter ging und seinen eigenen Weg suchte.
Immer wieder zerbrach eine leichte Eisschicht auf dem Schnee, wenn er darüber schritt, ließen ihn Geräusche machen in der Dunkelheit der Schatten. Erneut hörte er das schreien seiner schwarzen Brüder, erneut riefen sie ihm zu, doch verstand er nicht ihre Worte, verstand nicht was sie sagten. Sein Blick fiel hinauf, betrachtete seine Brüder und wollte mit ihnen mit. Fliegen können um die Welt zu sehen, das war sein Wunsch, welcher immer unerfüllt bleiben wird.

Ein flattern erweckte seine Aufmerksamkeit und sein Blick fiel auf einen seiner Brüder, welcher verloren versuchte zu fliegen, doch war auch er von der Natur geprägt. Verletzt durch den Kreis des Lebens, wie weit sein Weg ihn noch tragen wird war ungewiss. Der Rüde folgte mit dem Blick dem Vogel und sah ihm dabei zu, wie er über seinen Kopf hinweg flog. Ein Dumpfes Geräusch vor seinen Pfoten, schwarzes Fell das auf die Erde geflogen war. Er Blickte hinab und sah eine Fähe, welche Größer war wie er und dennoch wirkte sie erschöpft. Ein leises Winseln war von ihr zu hören, doch der Rüde blickte sie nur stumm an und roch einen leichten betörenden Duft, ein Duft den jeden Rüden verrückt spielen lies, doch er blieb ruhig, versuchte sich wieder zu fangen, doch war der Duft so nah und doch so fern.

"Hallo" sprach er leise und erblickte ihre Augen, konnte sehen was sie sah, sah sich darin wie in einem Spiegelbild. Wie konnte das nur sein, konnte er so nahe an ihr gewesen sein um sich selbst zu sehen in ihren Augen?

»Wer bist denn du, das du dich vor mir verbeugst?«
»Redet • Elegit Deus«

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Bloodmoon



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Do 14 Jun 2012, 10:46

“Erhellt der Mond deinen Weg, so weißt du, du bist von ihm beschützt...„

Bloodmoon war weiter in dem Gebüsch geschlichen und hatte den fremden schwarzen Rüden beobachtet. Dabei legte sie kurz die Ohren unentschlossen an. Verdammt, warum musste sie auch immer so unsicher werden sobald ein Rüde in der nähe war? Das war echt unpraktisch. Sie beobachtete wie er einen toten Vogel betrachtete, dann wie eine Schwarze Fähe vor dem fremden unsanft auf dem Boden landete. Da bemerkte ihre Nase noch einen weiteren Geruch, doch ehe sie handeln konnte erklang eine stimme hinter ihr. Sie fragte was sie treiben würde.Aus angst entdeckt worden zu sein ging sie einige Schritte zurück. Erst dann drehte sie sich um und erblickte eine weitere schwarze Fähe. "Ich sehe heute aber wirklich nur schwarze Wölfe..." dachte sie. Bloodmoon setzte sich und betrachtet ihr gegenüber."Ich wüsste nicht das dich das was angeht, aber wenn du es unbedingt wissen musst,nichts. Darauf warten das sich ein Vogel vom Baum bequemt, oder ein Eichhörnchen eine Nuss fallen lässt, was du eben glauben willst.", sagte die graue kühl. Die fremde musste ja nicht wissen das sie sich nicht wirklich getraut hatte auf die Fremde hinter dem Unterholz zu zugehen. "Und was treibst du hier?", fragte sie schließlich. Wenn die beiden fremden da hinten sie jetzt hören würden, kämen sie sicher nicht auf de Idee Bloodmoon hätte sie beobachtet. zumindest hoffte die graue das. Und selbst wenn nicht, wie wollten sie es beweisen? Egal auch, die schwarze vor ihr bedurfte nun ihrer Aufmerksamkeit. Immerhin wollte sie ja noch ihre antworten hören. "Wie heißt du?" fragte die graue mehr nebensächlich. Aber eine Plauderei konnte sie doch gut gebrauchen. Immerhin war sie dazu ja eigentlich dem Geruch des Rüdens gefolgt, aber egal. Vielleicht würde sie etwas interessantes erfahren. Womöglich kannte sie vielleicht sogar das Rudel dieses Reviers. "Du kennst nicht zufällig jemanden von dem ansässigen Rudel hier, oder?", fragte nach einer weile und blickte ihr gegenüber direkt an. Hoffentlich wusste sie etwas über das Rudel. Dann würde sie ihr vielleicht sagen können ob sie aggressiv oder doch eher aufgeschlossen waren.

[im der nähe von Raven & Elegit,bei Jeka | spricht mit ihr]
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Zuletzt von Bloodmoon am So 17 Jun 2012, 22:41 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Elegit Deus



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Fr 15 Jun 2012, 07:25

verdrängungskünstler.

Elegit, die immer noch auf dem Boden lag, kroch ein wenig zurück um sich dann aufzurappeln. Ihr Blick streifte einen etwas zierlich geratenen Rüden, der die gleiche Fellfarbe wie sie selbst trug. Anscheinend schien der Rüde der gleichen Rasse anzugehören, dennoch war irgendwas an ihm komisch. Er war nicht wie die anderen Rüden, denen Elegit auf ihrer Reise begegnet war.
"Ich bin Elegit Deus und wer bist du schwarzer Fremder?", die Stimme der Wölfin war nicht laut aber auch nicht schüchtern. Sie war eigentlich kein schüchterner Wolf, sie hatte Stolz und ihren Stolz würde keiner brechen können. Auch nicht ein dahergelaufener Rüde. Die schwarze Wölfin sah Raven musternd an. Er war etwas zierlicher als se selbst und hatte eher eine Statur einer Wölfin, dennoch war es ein Rüde. Elegit blickte ihn weiter an. Dann fing sie an mit der Rute zu wedeln und jaulte leise auf. Der Fremde war ihr sympathisch aber dennoch war sie etwas misstrauisch. Man konnte nicht allen Rüden trauen, besonders nicht wenn man selbst gerade läufig war. Sie selbst hatte mal unerwünschte Erfahrungen mit einem Rüden gemacht. Sie hatte ihn schwer verletzt und war dann abgehauen. Aber eine Wölfin wie sie es war, lässt ihren Stolz nie brechen.


[ redet xx RAVEN ]
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Minohem



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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT   Fr 15 Jun 2012, 08:54

Alleine. Wieder einmal war er alleine. Minohem leckte sich über die Schnauze, an der noch vereinzelte blutige Flecken im Fell hängen geblieben waren, ehe er die Augen schloss und dem Rauschen der Blätter im Wind lauschte. Noch immer befand sich der weiße Rüde unter einem der Bäume im Wald. Dicht hinter ihm waren die Reste einer Schneeverwehung, die dem Frühling bisher trotzten. Er konnte die Kälte, oder für Minohem eher die angenehme Kühle, in seinem Rückem spüren. "Es ist so friedlich hier.", dachte er und ließ seine Gedanken für einen kurzen Moment treiben. Dann begann der Wolf die Reste der Beute aus seinem Fell zu lecken, auf dessen Sauberkeit er penibel achtete, sofern er dazu genügend Zeit fand. "Viel war es ja nicht gerade.", murmelte er leise, den Geschmack des Fleischs noch immer im Maul habend. "Seltsam, seltsam...", flüsterte er zu sich, als er in Gedanken alles durchging, was ihm in diesem Revier bisher begegnet war. "Falls man es überhaupt Revier nennen kann, so zerstritten wie sie mir scheinen, kann man nicht einmal von einem Rudel sprechen." Der weiße Rüde gedachte ein letztes Mal den Wölfen den er begegnet war, ehe er sich erhob und erneut begann den Wald zu durchstreifen. "Früher oder später wird es von Vorteil sein, sich hier zumindest grob auszukennen", überlegte er, doch die Zustände wollten ihm nicht aus dem Kopf gehen. "Ob es wohl einfach an dieser Zeit liegt?", dachte er, beschloss dann jedoch es einach dabei zu belassen und sich mehr auf seine Umgebung zu konzentrieren. "Wer weiß schon, was im nächsten Gebäusch lauert..." Minohem grinste maskenhaft und entblößte seine spitzen Reißzähne dabei zum Teil.

[Streift weiter durch den Wald, erkundet Reviergebiet, auf Suche nach anderen Wölfen]
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KAPITEL 1 - EWIGE UNENDLICHKEIT

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